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Auszeichnung für Forschung zur digitalen Zukunft der Physiotherapie

Wien/Hildesheim (OTS) – Eine kooperative Studie der University of
Applied Sciences St.
Pölten, der FH Joanneum Graz und der Hochschule Campus Wien erzielt
den 1. Platz beim internationalen VFWG Publication Award 2025 für die
Analyse digitaler Kompetenzen im Studium der Physiotherapie.

Für die Studie „Digitale Kompetenzen im Bachelor-Studium der
Physiotherapie — eine Mixed-Methods-Studie in Österreich“ wurde eine
hochschulübergreifende Fachgruppe, bestehend aus Anita Kidritsch,
Birgit Jocham, Katharina Meller, Andreas Jocham, Bernhard
Guggenberger und Lukas Berger-Maul am 25.09.2026 in Hildesheim,
Deutschland mit dem VFWG (Verein zur Förderung der Wissenschaft in
den Gesundheitsberufen) Publication Award 2025 ausgezeichnet. Die
Studie liefert eine fundierte Bestandsaufnahme dazu, wie gut
angehende Physiotherapeut*innen auf die technologischen Anforderungen
des modernen Berufsalltags im Gesundheitswesen vorbereitet werden.

Zwtl.: Evidenz für die Lehre

Um herauszufinden, ob das Studium der Physiotherapie mit der
digitalen Entwicklung Schritt hält, wählte das Team einen methodisch
anspruchsvollen Weg. Anita Kidritsch , Initiatorin und Erstautorin
der Studie von der University of Applied Sciences St. Pölten, erklärt
den Kern der Untersuchung: „Durch einen Mixed-Methods-Ansatz konnten
wir fundiert aufzeigen, an welchen Stellen die aktuellen Curricula
die Anforderungen der digitalen Realität bereits treffen und wo noch
konkreter Handlungsbedarf besteht.“

Zwtl.: Relevanz für die Versorgung

Gewürdigt wurde insbesondere die Aktualität des Themas, da die
Digitalisierung das Berufsbild zunehmend verändert. Co-Autorin Birgit
Jocham von der FH Joanneum Graz unterstreicht die Wichtigkeit, neben
den fachlichen Fähigkeiten auch digitale Basisskills im Studium zu
verankern: „Digitale Kompetenzen sind heute kein Nischenthema mehr,
sondern eine weitere Voraussetzung für eine zeitgemäße und effiziente
Patient*innenversorgung.“

Zwtl.: Erfolg durch Vernetzung

Eine Besonderheit der Studie ist auch die Entstehungsgeschichte:
Die Kooperation formierte sich über das Fachliche Netzwerk
Digitalisierung und Technologie des Berufsverbandes Physio Austria.
Diese Plattform ermöglichte es den Forschenden, ihre Ressourcen
effektiv zu bündeln. Lukas Berger-Maul von der Hochschule Campus
Wien, Senior Autor der Studie und Koordinator des Fachlichen
Netzwerks, sieht darin ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal:
„Erst die standortübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen des
Netzwerks hat es uns ermöglicht, die Studie in dieser Breite
umzusetzen.“

Die Auszeichnung durch den VFWG bestätigt die Wichtigkeit der
kooperativen Forschung , um die Digitalisierung und Weiterentwicklung
der Physiotherapie aktiv voranzutreiben. Die ausgezeichnete Studie
wurde im International Journal of Health Professionals (IJHP)
publiziert.