St. Pölten (OTS) – Nur noch bis 22. Februar zeigt das „Haus der
Geschichte“ in St.
Pölten die Ausstellung zur Exekutive in den Jahren 1938 bis 1945.
Dabei werden der Polizeiapparat im Nationalsozialismus sowie die Zeit
vor und nach der NS-Herrschaft beleuchtet und ein Überblick über
Organisation, Aufgaben und Gesinnung gegeben. Die Polizei war eine
der tragenden Säulen der nationalsozialistischen Diktatur:
Österreichische Polizisten und Gendarmen waren maßgeblich an der
Verfolgung und Ermordung von Menschen, an Kriegsverbrechen sowie am
Holocaust beteiligt. Anhand von Biografien werden Schicksale und
Verhaltensweisen von Personen innerhalb der österreichischen
Exekutive vorgestellt sowie unterschiedliche Perspektiven und
Handlungsspielräume aufgezeigt – von Widerstand und Freiheitskampf
bis hin zu Tyrannei und Mord.
Die Ausstellung wurde vom Bundesministerium für Inneres initiiert
und von der Universität Graz gemeinsam mit dem Ludwig-Boltzmann-
Institut für Kriegsfolgenforschung unter der wissenschaftlichen
Leitung von Barbara Stelzl-Marx erarbeitet. Die
Kulturwissenschaftlerin Martina Zerovnik hat sie kuratiert und für
das „Haus der Geschichte“ in St. Pölten um einen Niederösterreich-
Schwerpunkt ergänzt.
In Erinnerung an die Volksabstimmung für eine eigene
Landeshauptstadt Niederösterreichs vor vierzig Jahren wird ab 20. Mai
2026 die Ausstellung „Stadt+Land=40“ zu sehen sein. Sie zeigt die
Entwicklung St. Pöltens seit 1986 und wird vom „Haus der Geschichte“
im Museum Niederösterreich gemeinsam mit dem Stadtmuseum St. Pölten
erarbeitet. Die Inhalte werden an zehn öffentlichen Plätzen und in
den beiden Museen gezeigt.
Nähere Informationen bei Maren Sacherer, BA,
Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation Museum Niederösterreich, E-Mail
[email protected] , Handynummer +43 664 60 499 918,
www.museumnoe.at