Wien (OTS) – Der aktuelle Gehaltsabschluss für die kommenden drei
Jahre bedeutet
einen enormen Reallohnverlust in den nächsten Jahren für alle
Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst, nämlich bis zu Ꞓ
50.000,- hochgerechnet auf die nächsten zehn Jahre, stellte heute der
Bundesvorsitzende der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und
Freiheitlicher (AUF) und freiheitliche Bereichssprecher für den
öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, fest: „All jene, die jeden
Tag in den verschiedensten Bereichen unser Land am Laufen halten und
mit den Folgen des Totalversagens der ÖVP/SPÖ/NEOS-Einheitsparteien
konfrontiert sind, werden damit eiskalt vor den Kopf gestoßen. Mit
einer AUF am Verhandlungstisch hätte es ein solches desaströses
Ergebnis nicht gegeben.“
Auch für die Bundesvorsitzende der Freien Gewerkschaft
Österreichs (FGÖ), NAbg. Irene Eisenhut, ist dieses
Verhandlungsergebnis ein Schlag ins Gesicht für die öffentlich
Bediensteten: „Die GÖD hat sich hier klar über den Tisch ziehen
lassen und die ohnedies schon vorgelegene schlechte Ausgangslage mit
dem nun vorliegenden Ergebnis noch einmal verschlechtert. Sie hat
sich nicht auf die Seite der Kolleginnen und Kollegen, sondern auf
jene der Verlierer-Parteien gestellt. Unsere Bediensteten im
Öffentlichen Dienst leisten, egal ob als Exekutivbeamter,
Heeresangehöriger, im Gesundheitsdienst, im schulischen und
Kindergartenbereich oder auch in der Verwaltung, hervorragende Arbeit
und sorgen tagtäglich mit Kompetenz und Engagement für einen
funktionierenden Ablauf der staatlichen Einrichtungen. Sie haben sich
eine derart unwürdige Behandlung wahrlich nicht verdient.“
Unsere öffentlich Bediensteten verdienen Wertschätzung durch eine
gerechte Entlohnung und keine Verhöhnung durch diese völlig
abgehobene Bundesregierung, die auch als Arbeitgeber laufend völlig
versagt, so Eisenhut und Herbert abschließend.