ASKÖ unterstützt Meinung des ÖFB und der UEFA

Wien (OTS) – Die ASKÖ, einer der drei großen Sport-Dachverbände in
Österreich mit
fast 900 Fußball-Mitgliedsvereinen und insgesamt 4.400 Sportvereinen
aus über 200 Sportarten, begrüßt die Meinungsbildung des
Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) und der UEFA außerordentlich,
sich gegen die Gigantismus-Pläne des Fußball-Weltverbandes FIFA und
insbesonders deren Präsidenten Infantino zu stellen.

ASKÖ Präsident Hermann Krist betont: “Der Fußball muss weiter in
seiner weltweiten Breite für die Menschen und die Sportler:innen auf
jeder Ebene da sein und darf nicht den überbordenden Kommerzplänen
zugunsten einzelner Investoren, Profiteure und auch nur des
Spitzensports folgen. Man muss sich fragen, wer denn die avisierten
Gelder bekommen soll. Und da ist der Verdacht nicht von der Hand zu
weisen, dass es kaum um den weltweit vielfältig angelegten Amateur-
und Hobbysport geht, sondern um eine möglichst maximale Abschöpfung
jeglichen Finanzvolumens für einzelne Personen und Strukturen. Mir
geht es neben den vielen Ebenen des Fußballs auch darum, auf alle
anderen Sportarten hinzuweisen, die nicht unter die Räder kommen
dürfen, weil alles den Interessen und dem Profit von Wenigen
untergeordnet wird. Daher ist sehr zu begrüßen, dass der ÖFB, die
UEFA und offenbar auch andere Kontinentalverbände des Fußballs die
Vernunft walten lassen und den Sport – und nicht den Kommerz – in den
Vordergrund stellen.“