ASFINAG: „Gelassenheit am Steuer“ ist die einfachste Energiespar-Formel auf Autobahnen

Wien (OTS) – Die hohen Kraftstoffpreise sind seit Wochen eines der
bestimmenden
Themen in den österreichischen Medien. Gerade im Bereich Mobilität
ist das Sparpotenzial aber groß und auch leicht zu erreichen, wie die
ASFINAG erinnert. Mit einem etwas geringeren und vor allem
gleichmäßigen Tempo ohne dauerndes Beschleunigen kann man den
Spritverbrauch um 15 bis 20 Prozent senken, wie zahlreiche Tests,
unter anderem auch von Autofahrerclubs, zeigen. Auch der richtige
Reifendruck trägt dazu bei, den Spritverbrauch zu reduzieren. Die
ASFINAG hat dazu auch zwei Tipps auf den Anzeigetafeln („Sprit
sparen, gelassen fahren“ und „Richtiger Druck in jedem Rad? Das
spart.“) bei den Autobahnen geschalten.

„Gleichmäßiges Tempo, gelassenes Fahren und monatlicher
Reifendruckcheck – mit diesem geringen Aufwand kann man die Kosten
für die Autofahrt deutlich senken“, appelliert auch Verkehrsminister
Peter Hanke.

Jede und jeder kann also entscheidend dazu beitragen, den
Energieverbrauch zu reduzieren. Das Rechenbeispiel ist einfach: Ein
durchschnittlicher Pkw verbraucht auf 100 Kilometer Strecke mit Tempo
130 etwa sechs Liter Diesel oder Benzin, bei Tempo 100 sind es nur
noch fünf Liter. Bei Elektro-Fahrzeugen ist der Unterschied sogar
etwas größer. Statt 23 kWh bei 130 km/h sinkt der Verbrauch bei Tempo
100 auf etwa 18 kWh. Ein zusätzlicher positiver Effekt ist die
Auswirkung auf die Verkehrssicherheit. Geringere Geschwindigkeiten
senken das Unfallrisiko deutlich.

Auch durch Fahrgemeinschaften kann man Treibstoff und Geld sparen
und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wenn statt einer
zumindest zwei oder mehr Personen in einem Pkw fahren und sich die
Fahrerinnen und Fahrer fairerweise regelmäßig abwechseln oder die
Kosten teilen, reduzieren sich Kosten und Verbrauch pro Person
deutlich. Die ASFINAG unterstützt dabei auch die Errichtung von Park
& Drive-Anlagen, um die Bildung von Fahrgemeinschaften zu fördern.