Arbeitswelt 2030: Wandel von 39 Prozent der Kernkompetenzen braucht neue Lernwege

Linz (OTS) – Bis 2030 werden sich laut dem World Economic Forum 39
Prozent der
Kernkompetenzen von Beschäftigten verändern. Technologische
Fähigkeiten allein reichen nicht aus, um in den nächsten Jahren
erfolgreich zu sein. Gefragt sind künftig verstärkt Teamarbeit,
Kommunikation, Flexibilität und Leadership. Die Interdisciplinary
Transformation University (IT:U) stellt im siebten Future Report 2026
vor, wie Studierende gezielt auf diese neuen Anforderungen
vorbereitet werden.

Bildungsinstitutionen sind gefordert, nicht nur fachliches Wissen
zu vermitteln, sondern Lernumgebungen zu schaffen, in denen
Studierende Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen entwickeln
können. Genau hier setzt die IT:U an: Anhand realer Fragestellungen
und in interdisziplinärer Teamarbeit erwerben Studierende jene
Fähigkeiten, die in einer zunehmend von technologischem Wandel und KI
geprägten Arbeitswelt entscheidend sind.

„Unsere Learning Coaches begleiten die Studierenden über das
gesamte Studium hinweg. Der erste Jahrgang unserer Masterstudierenden
hat vor Kurzem das erste Studienjahr abgeschlossen und bereits jetzt
wird sichtbar, wie viel sich in dieser Zeit entwickelt hat. Besonders
deutlich wird das in der Zusammenarbeit: Studierende, die anfangs
noch unsicher waren, übernehmen heute Verantwortung, hören aktiv zu,
beziehen verschiedene Perspektiven ein und finden gemeinsam Lösungen.
Genau diese Entwicklungen, die sich in keiner Prüfung abbilden
lassen, sind das eigentliche Ziel unserer Arbeit“, so Carla
Barreiros, Head of Project Based Learning an der IT:U.

Zwtl.: Learning Coaches als Teil des pädagogischen Konzepts

An der IT:U arbeiten die Studierenden des Masters
Interdisciplinary Computing bereits ab dem ersten Semester in kleinen
Teams an realen Herausforderungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und
Gesellschaft. Eine zentrale Rolle im Lehrmodell übernehmen dabei
Learning Coaches. Sie begleiten die Studierenden während des
projektbasierten Arbeitens und fördern die Zusammenarbeit im Team
sowie die persönliche Entwicklung. Im Unterschied zu klassischem
Mentoring oder fachlicher Lehre konzentrieren sie sich nicht auf
Inhalte, sondern auf den Lern- und Entwicklungsprozess. Im
Mittelpunkt stehen die Zusammenarbeit des gesamten Teams, der
konstruktive Umgang mit Herausforderungen sowie die Fähigkeit,
Konflikte eigenständig zu lösen.

Zwtl.: Lernen im Zusammenspiel von Lehre, Coaching und Praxis

Mit zunehmendem Studienfortschritt verlagert sich ihre Rolle von
der projektbezogenen Begleitung hin zu vertiefenden Workshops und
Formaten zur Weiterentwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen.
Zum Lehrteam gehören neben den Learning Coaches auch Professor:innen
und Lab-Expert:innen, die ihre fachliche Expertise sowie ihre
Erfahrungen aus Industrie und Projekten einbringen. Diese Kombination
aus fachlicher Lehre, Coaching und projektbasiertem Lernen mit
Praxisbezug macht das Studienmodell der IT:U aus und fördert genau
jene Kompetenzen, die für den Arbeitsmarkt der Zukunft entscheidend
sind.

Hintergrundinformationen und Auszüge aus dem IT:U Future Report
7/2026 können auf Anfrage bereitgestellt werden: Daniel Cracau,
Director Outreach & Start-ups ( [email protected] ).

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at