Al-Rawi (SPÖ) ad Grüne ad Radwege: „Peinliche grüne Panikmache – Umgestaltung Landstraßer Hauptstraße erfolgt in Etappen“

Wien (OTS) – Größte Radwegeoffensive der Geschichte inklusive
umfassender Raus-aus
-dem-Asphalt-Maßnahmen – davon können Grüne nur träumen!

Schlechtreden, Panikmachen und Kritisieren: Das ist das grüne
Programm zur größten und erfolgreichsten Radwegeoffensive der Stadt
Wien, kommentiert SPÖ-Gemeinderat und Vorsitzender des
Gemeinderatsausschusses für Stadtentwicklung, Mobilität und Wiener
Stadtwerke Omar Al-Rawi die heutigen Aussagen der Grünen. „Wie
bereits oftmals ausgeführt, erfolgt die Umgestaltung der Landstraßer
Hauptstraße in Etappen, wie es bei vielen größeren Umgestaltungs-
Projekten der Fall ist, siehe Äußere Mariahilferstraße, Thaliastraße
oder Favoritenstraße. Und so wird es auch in der Landstraßer
Hauptstraße gemacht. Begonnen wird nächstes Jahr im Abschnitt
Schlachthausgaße bis Juchgaße“, stellt Al-Rawi einmal mehr klar, dann
in Etappen weitergemacht. Die Panikmache der Grünen sei inakzeptabel.
Auch die Kritik an der heute eröffnete Fahrradstraße in Hietzing sei
nicht nachvollziehbar. Die neue Fahrradstraße verläuft zwischen
Dommayergasse und Feldmühlgasse auf über 1 km lange unter einer
historischen Baumallee und wird bereits gut angenommen, selbst bei
den heute winterlichen Temperaturen. „Es ist bedauerlich, dass die
Grünen die Erfolge der Stadtregierung nur schlechtreden wollen. Die
Bilanz der rot-pinken Koalition in Sachen Radwege kann sich mehr als
sehen lassen – 100 km neue Radwegeinfrastruktur in den letzten 5
Jahren allein im Hauptradwegenetz, davon können die Grünen in ihrer
einstigen Zuständigkeit wohl nur träumen“, so Al-Rawi. Gerade jetzt
zu Jahresende wird noch eine Vielzahl von Projekten fertig, wie
kürzlich die 2,5, km lange Top Radverbindung Seeböckgasse/Geblergasse
bis zum Gürtel inklusive 58 neuer Bäume und 2500 m2 Entsiegelung. Bei
allen Radwegeprojekten in der Stadt wird auch die Entsiegelung,
Begrünung und Beschattung mitgedacht und damit ein Mehrwert für alle
geschaffen. Bei vielen Projekten wird eine Bürger*nnenbeteiligung im
Vorfeld umgesetzt, um die Wünsche der Anrainerinnen und Anrainer
einzuholen, so auch in der Landstraßer Hauptstraße.

Zwtl.: Umgestaltung Landstraßer Hauptstraße in Etappen

Die Anliegen der Bürger*innen an die Landstraßer Hauptstraße
wurden im Vorjahr in ein Leitbild für die Landstraßer Hauptstraße
gegossen, das als Grundlage für die Neugestaltung dient. Aufgrund der
hohen Komplexität des Projekts ist eine detaillierte und sorgfältige
Planung unerlässlich – der Prozess zeigt, dass eine schrittweise
Umsetzung der beste Weg ist, um eine nachhaltige und
zukunftsorientierte Veränderung sicherzustellen.

Zwtl.: Schritt 1: Neue Radwege auf 700 m und 28 neue Bäume

Konkret wird zunächst ab Frühling 2026 die Radinfrastruktur
verbessert. Zwischen Juchgasse und Schlachthausgasse werden auf rund
700 m auf beiden Seiten baulich getrennte Ein-Richtungs-Radwege
errichtet.

Im Bereich der Landstraßer Hauptstraße von Juchgasse bis
Schlachthausgasse gibt es bereits 69 Bestandsbäume. Hinzu kommen hier
künftig 28 neue Bäume und 6 neue Hochstammsträucher. Rund 1.200 m²
neue bzw. erweiterte Grünflächen werden allein in diesem Abschnitt
geschaffen. Alle Bäume werden mit einer automatischen Bewässerung
versehen.

Die vielen neuen Bäume werden im Sommer Schatten spenden. Um das
Zufußgehen noch angenehmer zu machen, wird es auch 19 neue Bänke, 12
Sitzmöbel und 9 Tische geben, die zu einer kurzen Pause oder auch zum
längeren Verweilen einladen.

Auch im Abschnitt zwischen Schlachthausgasse und Rennweg wird im
Zusammenhang mit der Verlängerung der Straßenbahnlinie 18 ein Zwei-
Richtungs-Radweg entstehen. Neue Bäume entlang der Radwege sollen für
eine Verbesserung des Mikroklimas und für Schatten sorgen.

Mit den Radwegen kommen auch viele neue Radabstellmöglichkeiten –
ganze 100 Radbügel sollen es in diesem Abschnitt der Landstraßer
Hauptstraße werden.

Zwtl.: Schritt 2: Begegnungszonen sorgen für Verkehrsberuhigung

Im Weiteren ist die Umsetzung von zwei Begegnungszonen geplant.
Auf Höhe des Rochusmarktes – zwischen Weyrgasse und Erdbergstraße –
sowie zwischen Barichgasse und Juchgasse werden sich auf Basis der
ersten Planungen in Zukunft alle Verkehrsteilnehmenden den
Straßenraum teilen. Neue Bäume und Sträucher, Sitzgelegenheiten und
Wasserelemente machen den Aufenthalt in den Bereichen künftig
angenehmer.

(schluss)ip