Wien (OTS) – Der Iran-Krieg schlägt sich mittlerweile auch in den
österreichischen
Inflationszahlen nieder. Haupttreiber sind Treibstoffe und Heizöl.
„Die Spritpreisbremse ist nur eine von vielen Maßnahmen, die
notwendig sind, um die Inflation nicht davon galoppieren zu lassen“,
erklärt Tobias Schweitzer, AK Bereichsleiter Wirtschaft.
Die AK bleibt bei ihrer Forderung, dass die Preise an den
Tankstellen geprüft werden und bei unfairen Preissteigerungen
eingegriffen wird. Aber nicht nur die Wirkung der neuen
Spritpreisregelung muss genau analysiert werden. Die derzeitige
Verunsicherung darf nicht dazu führen, dass einzelne Unternehmen
Übergewinne machen. „Es ist nicht akzeptabel, wenn einzelne
Unternehmen oder Branchen jetzt die Teuerung nutzen, um Angst zu
schüren und dann satte Profite auf Kosten der Allgemeinheit zu
machen“, so Schweitzer.
Außerdem ist eine Reform des Preisgesetzes notwendig: Unternehmen
sollen beweisen müssen, dass ihre Preissteigerungen durch höhere
Kosten gerechtfertigt sind. Weiters muss der Energiemarkt
modernisiert werden. „An erster Stelle steht der Ausbau der
Erneuerbaren Energien. Wir sehen jetzt, dass uns die Abhängigkeit von
Öl- und Gasimporten auf den Kopf fällt – und da müssen wir raus.“