Wien (OTS) – Ärztinnen und Ärzte sind auch in den Sommermonaten für
ihre
Patientinnen und Patienten im Einsatz, ob in Ordinationen, Spitälern,
Notdiensten oder in Gesundheitseinrichtungen. „Gerade in diesen
fordernden Tagen zeigt die Gesundheitsversorgung in Österreich, wie
man gemeinsam etwas für die Menschen bewegen kann“, betont Andreas
Huss, Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). „Die
Mitarbeitenden in den ÖGK-Gesundheitseinrichtungen in ganz Österreich
sind ebenso im Einsatz wie unsere Vertragspartnerinnen und -partner.
Wir danken allen, die auch an diesen Hitzetagen beherzten Einsatz für
die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung leisten“, so der ÖGK-
Obmann.
„Die medizinische Versorgung in der Niederlassung bleibt auch im
Sommer gesichert – dank der Tausenden Medizinerinnen und Mediziner,
die tagtäglich für die Bevölkerung da sind“, betont Johannes
Steinhart, Präsident der Österreichischen Ärztekammer und der Kammer
für Ärztinnen und Ärzte in Wien.
Vizepräsidentin und Kurienobfrau der niedergelassenen Ärzte der
Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, Naghme Kamaleyan-Schmied,
ergänzt: „Auch in der Urlaubszeit sind niedergelassene Ärztinnen und
Ärzte das Rückgrat der wohnortnahen Versorgung dank des Einsatzes
vieler Kolleginnen und Kollegen, die in der Urlaubszeit wie gewohnt
Vertretungen übernehmen. Sei es in der Ordination, im
Wochenendbereitschaftsdienst oder über den Ärztefunkdienst: Wir sind
da, wenn man uns braucht.“
Angesichts der nächsten prognostizierten Hitzewelle weist die
Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien einmal mehr auf erhebliche
gesundheitliche Belastungen hin und ruft dazu auf, Hitzegefahren
ernst zu nehmen und rechtzeitig gegenzusteuern: „Ältere Menschen,
Personen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck,
Schwangere sowie Säuglinge und Kleinkinder sind bei anhaltender Hitze
besonders gefährdet“, betont Präsident Steinhart.
Die Kammer für Ärztinnen und Ärzte empfiehlt:
1. Trinken Sie an heißen Tagen mindestens zwei Liter Wasser täglich.
2. Kühlen Sie sich ab – z. B. durch Auflegen eines feuchten Tuches
auf Kopf und Nacken.
3. Tragen Sie helle und luftige Kleidung.
4. Verzichten Sie auf körperliche Anstrengung, vor allem im Freien in
direkter Sonneneinstrahlung.
5. Bei Arbeiten im Freien achten Sie wo immer möglich auf Beschattung
des Arbeitsplatzes und verwenden Sie eine Sonnencreme mit hohem
Lichtschutzfaktor.
6. Verzichten Sie auf den Konsum von Alkohol.
7. Halten Sie Wohn- und Arbeitsräume möglichst kühl, indem Sie
tagsüber abdunkeln und nachts lüften.
8. Schauen Sie regelmäßig nach älteren, kranken oder alleinlebenden
Personen.
Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Patientinnen und
Patienten mit Bluthochdruck und Personen, die blutdrucksenkende oder
entwässernde Medikamente einnehmen, sollten außerdem regelmäßig ihren
Blutdruck messen. „Achten wir besonders auf jene Menschen, die
gesundheitlich am stärksten gefährdet sind. So kommen wir gemeinsam
gesund und gut durch die Hitzewelle“, appellieren Huss und Steinhart
an die Bevölkerung.