St. Pölten (OTS) – Am 13. und 14. September 2025 findet die 79.
Niederösterreichische
Bauernbundwallfahrt nach Mariazell statt. In traditioneller
Zusammenarbeit mit der Landjugend und den Bäuerinnen wird der
steirische Wallfahrtsort auch heuer wieder zum Treffpunkt der
niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern.
Bauernbundobmann LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf dankt der
Landjugend, den Bäuerinnen, allen ehrenamtlichen Helferinnen und
Helfern sowie der Stadt Mariazell für ihre Gastfreundschaft: „Nur
durch diesen gemeinsamen Einsatz wird die Wallfahrt jedes Jahr zu
einem besonderen Erlebnis. Aus Liebe zum Land schaffen wir einen Ort
der Begegnung und des Zusammenhalts – hier wird spürbar, was uns
verbindet.“
„Die Ernte erfordert viel Kraft, Ausdauer und Leidenschaft.
Gerade in dieser intensiven Zeit ist die Wallfahrt die ideale
Kraftquelle, um gemeinsam neue Energie zu schöpfen. Diese besondere
Gemeinschaft und dieser Zusammenhalt im Bauernbund sind bei der
Wallfahrt besonders spürbar“, zeigt NÖ Bauernbunddirektor Paul
Nemecek die emotionale Bedeutung der Wallfahrt auf.
Zwtl.: Das Programm
Knapp 200 Fußwallfahrerinnen und Fußwallfahrer der Landjugend
machen sich auf vier Routen von Niederösterreich nach Mariazell auf
den Weg und gestalten die Messe am Samstagabend in der Basilika mit.
Am Sonntag zelebriert Abt Pius Maurer vom Stift Lilienfeld die
Heilige Messe. Im Anschluss hält Pernkopf die traditionelle
Wallfahreransprache. Die Agape wird begleitet von einem Platzkonzert
und einem Kinderprogramm der Bäuerinnen aus dem Bezirk Scheibbs. Der
NÖ Bauernbund bietet auf seiner Homepage einen Livestream der
Sonntagsmesse an.
Zwtl.: Das Gelöbnis von Figl und Reither
Die Geschichte der NÖ Bauernbundwallfahrt geht auf ein Gelöbnis
von Leopold Figl und Josef Reither zurück. Während ihrer KZ-
Gefangenschaft versprachen sie, mit den Bauern nach Mariazell zu
pilgern, wenn Österreich wieder frei vom NS-Terror ist.
„Mariazell steht für mich für Mut, Gottvertrauen und Dankbarkeit
für die Leistungen vorausgegangener Generationen, was sie alles
aufgebaut haben. Die Wallfahrt ist für mich auch eine Kraftquelle für
die anstehenden Weiterentwicklungen im Land. Sie steht sinnbildlich
für Verlässlichkeit, Einsatzwillen und den starken Zusammenhalt der
Bäuerinnen, Bauern mit dem Bauernbund. Besonders erfreulich ist, dass
immer mehr junge Menschen und Familien an der Wallfahrt teilnehmen –
ein starkes Zeichen für unsere Zukunft und für unsere Liebe zum
Land“, betont Pernkopf.