Wien (OTS) – Der Fackelzug der Sozialistischen Jugend Wien war erneut
ein großer
Erfolg. Tausende Menschen, darunter zahlreiche Jugendliche,
versammelten sich um 20:00 Uhr vor der Oper und zogen gemeinsam durch
die Innenstadt. Unter dem Motto „Nieder mit den Waffen – Fackelzug
für den Frieden“ wurde ein klares Zeichen gegen Krieg und Aufrüstung
gesetzt.
„Kriege sind in unserer Welt längst kein Ausnahmezustand mehr,
sie nehmen zu und für Millionen Menschen sind sie grausame Realität.
Ob in Gaza, im Iran, in der Ukraine oder anderswo: Die Liste der
Kriege wird immer länger, das Leid immer größer. Doch das ist kein
Zufall. Diese Kriege haben System. Denn während Menschen sterben,
fliehen oder alles verlieren, profitieren einige Wenige: Machthaber,
die ihre Macht absichern, und Konzerne, die an Aufrüstung Milliarden
verdienen“ , meint Lena Stern, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend
Wien, bei der Abschlusskundgebung am Rathausplatz.
Der diesjährige Fackelzug steht zudem unter einem besonderen
Anlass: Er feiert sein hundertjähriges Jubiläum. Bereits 1926 fand
der erste Fackelzug der damaligen Sozialistischen Arbeiterjugend
statt. Der hundertjährige Einsatz der Sozialistischen Jugend Wien,
die Forderungen junger Menschen auf die Straße zu tragen, war daher
auch ein zentrales Thema beim diesjährigen Fackelzug.
„Seit hundert Jahren gehen wir als Sozialistische Jugend auf die
Straße, um gegen Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Rassismus und Kriege
anzukämpfen und um zu zeigen, dass wir uns mit dieser Welt nicht
abfinden. Viel zu oft wird über die Köpfe junger Menschen hinweg
entschieden, obwohl es unsere Zukunft ist, die auf dem Spiel steht.
Wenn wir Nein zu Aufrüstung, Nein zu Krieg und Nein zu einem System
sagen, von dem nur wenige profitieren, dann kann das nicht ignoriert
werden. Unser Widerstand ist notwendig, heute genauso wie vor hundert
Jahren. Genau deshalb werden wir weiter laut sein und für eine
Zukunft kämpfen, in der ein gutes Leben für alle möglich ist “,
betont Stern.
