55 Nominierungen für 15 ORF-kofinanzierte Filme beim Österreichischen Filmpreis 2026

Wien (OTS) – 2026 ist der ORF mit 55 Nominierungen für 15 Filme in 16
von
insgesamt 17 Kategorien im Rennen um die Austro-Oscars. An der Spitze
der Kandidatenliste für den diesjährigen Österreichischen Filmpreis
steht mit 13 Nominierungen das vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-
Abkommens kofinanzierte Drama „Perla“, gefolgt von den ebenfalls ORF-
kofinanzierten Spielfilmen „Vier minus drei“ und „Welcome Home Baby“
mit jeweils acht Nominierungen. Die Preisverleihung findet am
Donnerstag, dem 18. Juni, im Rahmen einer Gala in den hq7 studios
statt.

Mit umfassender Berichterstattung und Filmen steht das TV-
Programm des ORF rund um die Veranstaltung wieder ganz im Zeichen der
begehrten Preise. Dem 16. Österreichischen Filmpreis widmen sich
außerdem auch diesmal wieder die ORF-Radios und das ORF.at-Netzwerk.

ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: „ORF ist
verlässlicher Partner“

„Was Filme gesellschaftlich leisten, wird gerade besonders
sichtbar. Filme bieten die Möglichkeit, für eine Zeit aus dem Alltag
auszusteigen, sie ordnen aber auch ein, sie üben Problemlösungen, sie
verbinden. Egal, welcher Sparte sie angehören, sie beschwören ein
Gemeinschaftsgefühl herauf. Sich aufeinander verlassen zu können, ist
heute wichtiger denn je. So sehe ich auch die Beziehung des ORF mit
den Kreativen dieses Filmlandes. Der ORF ist verlässlicher Partner in
der Finanzierung von Filmvorhaben, er bemüht sich um deren
Wahrnehmung im eigenen Land und unterstützt die entsprechenden
Institutionen bei der Sichtbarmachung über die Landesgrenzen hinaus.
Gemeinsam lassen sich so Erfolge feiern wie jene auf der vergangenen
Berlinale und jene an der Kinokassa. Gemeinsam werden wir den
Herausforderungen begegnen, vor die uns regionale und globale Märkte
stellen. Zusammen erreichen wir mehr. In diesem Sinn bedanke ich mich
bei der Akademie für ihren Einsatz und gratuliere allen Nominierten
sehr herzlich.“

ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber: „Feiert das
heimische Filmschaffen in seiner ganzen Vielfalt und Exzellenz“

„ORF III rückt auch in diesem Jahr als Medienpartner der Akademie
des Österreichischen Films die Verleihung des Österreichischen
Filmpreises ins Zentrum des Programms. Die Auszeichnung hat sich als
unverzichtbarer Höhepunkt im österreichischen Kulturleben etabliert
und feiert das heimische Filmschaffen in seiner ganzen Vielfalt und
Exzellenz. Es ist uns eine besondere Ehre, die Gala erneut medial zu
begleiten, das österreichische Filmschaffen angemessen zu würdigen
und anlässlich der Verleihung herausragende prämierte Filme der
vergangenen Jahre zu zeigen. Seit Senderstart ist es unser Bestreben,
rot-weiß-roten Produktionen die verdiente Aufmerksamkeit im Programm
zu schenken. Durch die Sendeleiste ,Der Österreichische Film‘ und
ausgewählte Schwerpunkte gewährleistet ORF III die nachhaltige
Präsenz heimischen Filmschaffens. So kommen dessen eindrucksvolle
Bandbreite und Innovationskraft gebührend zur Geltung. Das
werktägliche Magazin ,Kultur Heute‘ verfolgt das aktuelle
Filmgeschehen mit besonderem Augenmerk und berichtet auch in diesem
Jahr ausführlich über den Österreichischen Filmpreis. Ich freue mich,
die bewährte Zusammenarbeit fortzuführen, gratuliere allen
Nominierten herzlich und blicke voller Vorfreude auf eine Gala, die
deren Leistungen für den österreichischen Film gebührend feiert.“

Der Österreichische Filmpreis 2026 – Die Nominierungen für ORF-
kofinanzierte Produktionen im Überblick:

Bester Spielfilm:
Mother’s Baby
Perla
Vier minus drei
White Snail

Bester Dokumentarfilm:
Die letzte Botschafterin
Girls & Gods
Noch lange keine Lipizzaner

Beste weibliche Hauptrolle:
Marie Leuenberger (Mother’s Baby)
Rebeka Poláková (Perla)
Valerie Pachner (Vier minus drei)

Beste männliche Hauptrolle:
Sahidur Rahaman (Happy)
Hans Löw (Mother’s Baby)
Simon Schwarz (Perla)
Mikhail Senkov (White Snail)

Beste weibliche Nebenrolle:
Elke Winkens (How to be Normal and the Oddness of the Other World)
Julia Franz Richter (Mother’s Baby)
Gerti Drassl (Welcome Home Baby)

Beste männliche Nebenrolle:
Robert Stadlober (Vier minus drei)
Gerhard Liebmann (Welcome Home Baby)
Laurence Rupp (Zweitland)

Beste Regie:
Olga Kosanović (Noch lange keine Lipizzaner)
Alexandra Makarová (Perla)
Adrian Goiginger (Vier minus drei)

Bestes Drehbuch:
Alexandra Makarová (Perla)
Senad Halilbašić (Vier minus drei)
Marie Luise Lehner (Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den
Mund und lächelst)

Bestes Casting:
Eva Roth, Martina Poel, Monika Krčmárová, Petra Svarinská (Perla)
Angelika Kropej (Vier minus drei)
Martina Poel (Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und
lächelst)

Beste Kamera:
Georg Weiss (Perla)
Carmen Treichl (Welcome Home Baby)
Simone Hart (Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und
lächelst)
Marie-Thérèse Zumtobel (Wise Women – Fünf Hebammen, fünf Kulturen)

Beste Montage:
Lisa Zoe Geretschläger, Elisabeth Pucar (Girls & Gods)
Julia Drack (How to be Normal and the Oddness of the Other World)
Joana Scrinzi (Perla)
Natalie Schwager (Wise Women – Fünf Hebammen, fünf Kulturen)

Bestes Kostümbild:
Cinzia Cioffi (Happyland)
Monika Buttinger (Perla)
Christine Ludwig (Welcome Home Baby)

Bestes Maskenbild:
Sam Dopona, Verena Pellegrini (Perla)
Tim Scheidig (Vier minus drei)
Helene Lang (Welcome Home Baby)

Bestes Szenenbild:
Julia Oberndorfinger, Attila Plangger (How to be Normal and the
Oddness of the Other World)
Hannes Salat (Mother’s Baby)
Klaudia Kiczak (Perla)
Claus Rudolf Amler (Welcome Home Baby)

Beste Musik:
Wolf-Maximilian Liebich (Happy)
Diego Ramos Rodriguez (Mother’s Baby)
Johannes Winkler, Rusanda Panfili (Perla)
Karwan Marouf (Welcome Home Baby)

Beste Tongestaltung:
Originalton: Sophia Laggner, Hjalti Bager-Jonathansson, Eva
Hausberger, Sergey Martynyuk, Ariane Pellini, Francesco Tacoli;
Sounddesign: Florian Kindlinger, Flora Rajakowitsch; Mischung:
Alexander Koller (Melt)
Originalton: Johannes Baumann; Sounddesign: Atanas Tcholakov;
Mischung: Rudolf Pototschnig (Perla)
Originalton: Markus Rebholz; Sounddesign: Marvin H. Keil; Mischung:
Marvin H. Keil (Vier minus drei)
Originalton: Wolfgang Wanderer; Sounddesign: Nina Slatosch, Johannes
Konecny; Mischung: Marvin H. Keil (Welcome Home Baby)

Der 16. Österreichische Filmpreis im ORF

Ausführliches Programm in ORF 1, ORF 2 und ORF III

Der ORF begleitet die Austro-Oscars auch in diesem Jahr wieder
mit einem Programmschwerpunkt. Neben Filmen stimmt im Rahmen der
aktuellen Berichterstattung u. a. der „kulturMONTAG“ (15. Juni, 22.30
Uhr, ORF 2) auf den 16. Österreichischen Filmpreis und die heurigen
Nominierungen ein. Die ebenfalls von der TV-Kultur gestaltete
Sondersendung „Heim-Kino – Neues vom österreichischen Film“ (Freitag,
19. Juni, 23.25, ORF 1) berichtet von der glanzvollen Filmgala mit
den Höhepunkten des Abends und bittet Preisträger:innen zu Wort. Auch
das werktägliche ORF-III-Kulturmagazin „Kultur Heute“ (Freitag, 19.
Juni, 19.40 Uhr) begleitet in einer Spezialausgabe den
Österreichischen Filmpreis 2026 mit ausführlicher Berichterstattung,
gibt außerdem regelmäßig Einblicke in die heimische sowie
internationale Filmbranche und widmet sich den aktuellen Kinostarts.
Ergänzend dazu präsentiert ORF III eine Auswahl prämierter
Produktionen der vergangenen Jahre.

ORF.at-Netzwerk, ORF ON und ORF TELETEXT im Zeichen der Austro-
Oscars

Das ORF.at-Netzwerk widmet sich im Rahmen der aktuellen
Kulturberichterstattung dem Österreichischen Filmpreis, informiert
über Nominierungen, berichtet über Preisverleihung und
Preisträger:innen und widmet sich aus diesem Anlass auch dem
heimischen Filmschaffen in seiner Bandbreite. ORF ON bringt Streams
aktueller Sendungen des ORF-Fernsehens rund um den Österreichischen
Filmpreis sowie eine Videokollektion mit Highlights. Der ORF TELETEXT
informiert im Rahmen seiner Kulturberichterstattung (Topstory Seite
110 und Magazin „Kultur und Show“ ab Seite 190) ebenfalls
ausführlich.

Der Österreichische Filmpreis in den ORF-Radios

Ö1 berichtet über die Preisträger:innen und im „Morgenjournal“ (
7.00 Uhr) am Freitag, dem 19. Juni, von der Veranstaltung. FM4
informiert on air und auf fm4.ORF.at über die Verleihung des
Österreichischen Filmpreises.