30. Jahreskonferenz des WHO-Netzwerks „Regions for Health“

St. Pölten (OTS) – Seit gestern, Mittwoch, ist St. Pölten Schauplatz
der dreitägigen 30.
Jahreskonferenz des WHO-Netzwerks „Regions for Health Network“ (RHN).
Mehr als 40 europäische Regionen kommen dabei zusammen, um die Rolle
der Regionen als Innovationsmotoren für eine zukunftsorientierte
Gesundheitspolitik zu stärken. Gastgeber Niederösterreich ist eine
Region, die mit ihrer grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung
europaweit neue Maßstäbe setzt und dank der engen Zusammenarbeit mit
den Nachbarländern von der Weltgesundheitsorganisation bereits als
internationale Modellregion ausgezeichnet wurde.

„Unser Ziel ist es, für alle Patientinnen und Patienten in
Niederösterreich die bestmögliche medizinische Versorgung zu
gewährleisten. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im
Gesundheitswesen ist dabei ein wichtiger Baustein, um die regionale
Versorgung zu stärken und innovative Lösungen voranzutreiben“, betont
der für die Kliniken zuständige Landesrat Anton Kasser im Rahmen der
Konferenz.

Die Jahreskonferenz bietet ein breites Spektrum an Themen wie
gesunde Alterung, Prävention und integrierte Versorgung, digitale
Transformation, Gender-sensitive Gesundheitssysteme sowie die
Förderung von Kooperationen über Ländergrenzen hinweg. Interaktive
Formate wie Skills Labs und Peer-to-Peer-Austausch ermöglichen
praxisnahes Lernen und Vernetzung.

Darüber hinaus unterstreicht die Konferenz die zentrale Stellung
der Regionen für die europäische Gesundheitspolitik. Sie schafft eine
Plattform, auf der lokale Erfahrungen und internationale Strategien
zusammengeführt werden, um Lösungen für aktuelle Herausforderungen
wie demografischer Wandel, Fachkräftemangel und digitale
Transformation zu entwickeln.

Das WHO Regions for Health Network (RHN) wurde 1992 vom WHO-
Regionalbüro für Europa gegründet und dient als Plattform für den
Austausch von Best Practices, Wissenstransfer und die Entwicklung
innovativer Ansätze für regionale Gesundheitsstrategien. Die
Mitgliedsregionen arbeiten gemeinsam daran, den Zugang zu qualitativ
hochwertiger Versorgung zu sichern, Gesundheitsnotfällen vorzubeugen
und Innovationen voranzutreiben.

Die enge Zusammenarbeit der Regionen im WHO Regions for Health
Network stärkt nicht nur die Resilienz der Gesundheitssysteme,
sondern fördert auch den Transfer erfolgreicher Modelle wie der
Initiative Healthacross in andere Regionen Europas.

Weitere Informationen bei Monika Kyselová, Stabsstelle EU Agenden
/ Healthacross, NÖ Landesgesundheitsagentur, Tel.: +43 676 858 70
32026, E-Mail: [email protected]