Wien (OTS) – Die Landwirtschaft steht weltweit vor tiefgreifenden
Herausforderungen. Klimatische Veränderungen, fehlende Wirkstoffe als
Resultat praxisferner regulatorische Anforderungen, steigender
Ressourcendruck und der Ruf nach biologischen sowie digitalen
Lösungen verändern die Erwartungen an modernen Pflanzenschutz. Für
den österreichischen Pflanzenschutzexperten Kwizda Agro ist klar: Die
Antworten auf diese Herausforderungen entstehen nicht durch einzelne
Produkte allein, sondern durch enge Zusammenarbeit zwischen
Landwirtschaft, Forschung, Industrie, Handel und internationalen
Partnern. Anlässlich des 100-jährigem Gründungstags stellte das
österreichische Familienunternehmen am 10. Juni 2026 daher nicht den
Rückblick in den Mittelpunkt, sondern die Frage, wie Pflanzenschutz
in Zukunft gestaltet werden muss. Kwizda Agro sieht seine über
Jahrzehnte gewachsenen Partnerschaften als zentrale Grundlage, um
praxistaugliche, wirksame und verantwortungsvolle Lösungen für die
Landwirtschaft weiterzuentwickeln.
„Die Landwirtschaft braucht Lösungen, die wissenschaftlich
fundiert, technologisch ausgereift und in der Praxis anwendbar sind“,
sagt Ronald Hamedl, Geschäftsführer von Kwizda Agro. „Das gelingt nur
im Netzwerk. Unsere Aufgabe ist es, unterschiedliche Kompetenzen
zusammenzubringen: die Erfahrung der Landwirtinnen und Landwirte, die
Stärke der Forschung, die Innovationskraft internationaler Partner
und unsere eigene Entwicklungs- und Anwendungskompetenz.“
Landwirtschaft unter Veränderungsdruck
Die Anforderungen an landwirtschaftliche Betriebe steigen.
Erträge sollen gesichert, natürliche Ressourcen geschont und Kulturen
auch unter veränderten klimatischen Bedingungen geschützt werden.
Gleichzeitig werden Pflanzenschutzstrategien komplexer: Biologische
Lösungen gewinnen an Bedeutung, digitale Services unterstützen
Entscheidungen am Feld und Beratung wird zu einem immer wichtigeren
Faktor für die richtige Anwendung.
Kwizda Agro versteht diesen Wandel als Auftrag. Das Unternehmen
will biologische Pflanzenschutzlösungen weiter ausbauen und in ihre
Portfolios einbauen, digitale Services enger mit Beratung und
Anwendung verbinden und seine internationale Präsenz gezielt
weiterentwickeln. Im Zentrum steht der Anspruch, Pflanzenschutz als
Teil eines intakten und produktiven Lebensraums zu verstehen.
„Pflanzenschutz ist heute mehr denn je eine Systemaufgabe“, so
Hamedl. „Es geht nicht nur um einzelne Wirkstoffe oder Anwendungen.
Es geht darum, Wissen, Technologie und Praxiserfahrung so zu
verbinden, dass Landwirtinnen und Landwirte konkrete Unterstützung
für ihre tägliche Arbeit erhalten.“
100 Jahre Erfahrung als Basis für systemische Lösungen
Seit 1926 ist Kwizda Agro eng mit der landwirtschaftlichen Praxis
verbunden. Aus einem regionalen Anbieter für Pflanzenschutz
entwickelte sich ein international tätiger Lösungsanbieter mit
Standorten und Aktivitäten in Österreich, Deutschland, Italien,
Spanien, Ungarn, Rumänien, UK und den USA. Das Unternehmen brachte
zahlreiche Innovationen auf den österreichischen Markt, baute am
Standort Leobendorf umfassende Formulierungskompetenz auf und
entwickelte eigene Strukturen in internationalen Märkten.
Diese Entwicklung zeigt, welche Rolle langfristige
Partnerschaften für Innovation im Pflanzenschutz spielen. Lösungen
entstehen dort, wo internationale Entwicklung und regionale
Anwendung, Forschung und Feld, industrielle Kompetenz und
landwirtschaftliche Erfahrung zusammengeführt werden. „Unsere
Geschichte ist nicht nur eine Unternehmensgeschichte. Sie ist eine
Geschichte gemeinsamer Entwicklung“, sagt Hamedl. „Viele Fortschritte
wurden möglich, weil Kundinnen und Kunden, Forschungspartner,
Industriepartner, Handelspartner und unsere Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter über Jahre hinweg gemeinsam an konkreten
Herausforderungen gearbeitet haben.“
Internationales Netzwerk als Zukunftsfaktor
Wie wichtig dieses Netzwerk ist, zeigte sich auch beim Partner-
und Netzwerkevent am 10. Juni 2026 am Cobenzl in Wien. Rund 200 Gäste
aus aller Welt kamen zusammen, darunter langjährige Kundinnen und
Kunden, internationale Partner, Vertreterinnen und Vertreter aus
Landwirtschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, Mitarbeitende sowie
Mitglieder der Familie Kwizda.
Der internationale Charakter des Abends spiegelte die heutige
Ausrichtung von Kwizda Agro wider. Unterschiedliche Märkte, Kulturen
und regulatorische Rahmenbedingungen stellen die Landwirtschaft vor
unterschiedliche Aufgaben. Gleichzeitig ähneln sich viele
Grundfragen: Wie lassen sich Kulturen wirksam schützen? Wie können
biologische Lösungen breiter eingesetzt werden? Wie können digitale
Services die Anwendung verbessern? Und wie gelingt es, Innovationen
so in die Praxis zu bringen, dass sie für Betriebe wirtschaftlich und
nachhaltig sinnvoll sind?
Für Kwizda Agro liegt die Antwort in einem Netzwerk, das Wissen
aus verschiedenen Märkten bündelt und in konkrete Lösungen übersetzt.
Das Unternehmen sieht darin eine wesentliche Voraussetzung, um
Pflanzenschutz zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Vom Jubiläum zum Auftrag
Das 100-jährige Bestehen ist für Kwizda Agro damit nicht nur ein
historischer Meilenstein, sondern ein Auftrag für die kommenden
Jahre. Im Schloss Cobenzl wurde die Entwicklung des Unternehmens in
einer Ausstellung auf drei Ebenen nachgezeichnet – von den Anfängen
über technologische Meilensteine und den Aufbau des Standorts
Leobendorf bis hin zur Internationalisierung, biologischen
Pflanzenschutzlösungen, digitalen Services und neuen Märkten. Der
rote Faden dieser Entwicklung führt nach vorne: Kwizda Agro will
seine Rolle als verbindender Partner zwischen Landwirtschaft,
Forschung, Industrie und internationalen Märkten weiter ausbauen.
Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, die Kulturen schützen,
Ressourcen verantwortungsvoll einsetzen und landwirtschaftliche
Betriebe in einer zunehmend komplexen Umwelt unterstützen.
„Die ersten 100 Jahre von Kwizda Agro wurden gemeinsam
gestaltet“, sagt Hamedl. „Unser Dank gilt unseren Kundinnen und
Kunden, unseren Partnern, unseren Mitarbeitenden und der
Landwirtschaft. Auch die nächsten Schritte werden wir gemeinsam gehen
– mit dem Ziel, Pflanzenschutz so weiterzuentwickeln, dass er einen
Beitrag zu einer starken und zukunftsfähigen Landwirtschaft leistet.“