Wien (OTS) – Ein Nationalstadion in Wien ist nicht nur für das
österreichische
Fußballnationalteam von Bedeutung, sondern auch ein wichtiger
Bestandteil des Wiener Sport- und Veranstaltungsstandorts sowie eine
internationale Visitenkarte der Stadt. Umso unverständlicher ist für
den Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Markus Figl, die
Haltung von SPÖ-Sportstadtrat Peter Hacker zu einem möglichen privat
finanzierten Stadionprojekt.
„Eine schlanke Stadt bedeutet, private Initiativen zuzulassen,
statt sie zu blockieren. Wenn Investoren bereit sind, ein Stadion
privat zu finanzieren, muss die SPÖ-Neos-Stadtregierung zumindest
gesprächsbereit sein. Dass SPÖ-Sportstadtrat Hacker hier auf stur
schaltet, ist für eine Weltstadt wie Wien mehr als irritierend. Statt
politische Streitigkeiten mit dem Teamchef zu führen, sollte die rot-
pinke Stadtregierung endlich sachlich an einer Lösung arbeiten.
Private Investitionen sind eine Chance für Wien und keine Bedrohung“,
so Figl.
Die ÖVP Wien hat dazu bereits eine parlamentarische Anfrage
eingebracht. „Dass SPÖ-Stadtrat Hacker die mögliche Abwanderung des
Nationalteams in ein anderes Bundesland offenbar achselzuckend
hinnimmt und hämisch kommentiert, zeigt, welchen Stellenwert der
Sportstandort Wien für ihn hat: offenbar gar keinen. Wien braucht
einen Sportstadtrat, der sich für den Standort einsetzt, statt
private Initiativen auszubremsen und den Verlust eines
Nationalstadions gleichgültig zu kommentieren“, so Figl abschließend.