Wien (OTS) – Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer: „Die
Spritpreisbremse
hilft dabei, die Auswirkungen hoher internationaler Energiepreise auf
Haushalte und Betriebe abzufedern. Wie angekündigt verlängern wir die
bestehende Regelung bis Ende November und sorgen damit weiterhin für
eine Entlastung von rund 12 Cent pro Liter. Gleichzeitig behalten wir
die internationale Preisentwicklung und die Versorgungssicherheit
genau im Blick. Denn unser Ziel bleibt eine sichere und leistbare
Energieversorgung.“
Staatssekretärin Michaela Schmidt : „Gerade die jüngsten
Bekanntmachungen der massiven Gewinnsteigerungen von europäischen
Ölkonzernen zeigen klar: die Spritpreisbremse einzuführen war der
richtige Schritt! Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Werkzeug
nun für einen weiteren Monat verlängern konnten. Selbstverständlich
werden wir die Energiepreise und die damit verbundene
Inflationsentwicklung in diesem Zeitraum weiterhin ganz genau im Auge
behalten.“
NEOS-Energiesprecherin Karin Doppelbauer: „Mit der Verlängerung
der Spritpreisbremse dämpfen wir gezielt und treffsicher die – durch
den Krieg im Nahen Osten – gestiegenen Spritpreise, ohne die
Versorgungssicherheit zu gefährden. Damit setzen wir unseren
konsequenten Kampf gegen die Teuerung fort. Unser Fokus liegt darauf,
die Österreicherinnen und Österreicher im Alltag zu entlasten und
sicherzustellen, dass die Inflation nicht wieder durchrauscht,
sondern weiterhin unter dem EU-Schnitt bleibt. Gleichzeitig ist klar,
dass Eingriffe wie eine Margenreduktion nur befristet sinnvoll sind,
damit insbesondere kleinere Tankstellen nicht aus dem Markt gedrängt
werden.“
Zwtl.: Bestehende Regelung bleibt unverändert
Die Spritpreisbremse setzt sich weiterhin aus zwei Maßnahmen
zusammen:
– Senkung der Mineralölsteuer um 6,7 Cent pro Liter.
– Begrenzung der Margen bei den erfassten Unternehmen der
Mineralölwirtschaft um 3,5 Cent pro Liter.
Unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer ergibt sich daraus eine
rechnerische Entlastung von rund 12 Cent pro Liter Benzin und Diesel.
Die Spritpreisbremse entlastet nicht nur Haushalte und Betriebe
direkt, sondern trägt auch zur Dämpfung der Inflation bei. Eine
Senkung der Treibstoffpreise um 10 Cent pro Liter kann die
Inflationsrate um rund 0,2 Prozentpunkte reduzieren.
Die Maßnahme bleibt bis 30. November 2026 befristet. Die weitere
Entwicklung der internationalen Energiepreise wird laufend
beobachtet.