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NEOS zu Social-Media-Mindestalter: Tempo für EU-weite Lösung

Wien (OTS) – „Kinder- und Jugendschutz darf nicht an nationalen
Grenzen enden. Um
den großen Tech-Plattformen klare Regeln vorzugeben, braucht es eine
gemeinsame europäische Lösung. Der österreichische Druck hat Wirkung
gezeigt. Jetzt muss Europa aber auch Tempo machen“, sagt NEOS-
Digitalisierungssprecherin Ines Holzegger anlässlich der Verlängerung
der Stillhaltefrist für die österreichische Regelung zum Social-Media
-Mindestalter durch die EU-Kommission.

„NEOS begrüßen dabei, dass wir uns auf eine gemeinsame
europäische Vorgehensweise einigen. Gleichzeitig werden wir auch auf
europäischer Ebene darauf achten, dass die Umsetzung
benutzerfreundlich erfolgt und digitale Teilhabe aller Menschen
gewährleistet ist. Ein zentraler Punkt ist auch, dass wir mit den
Daten der Nutzer sorgsam und sparsam umgehen. Gerade deshalb
befürworten wir das ‚zero-knowledge-proof‘-Konzept, das eine
Datensammlung weder bei Big Tech noch bei Staaten akzeptiert“, so
Holzegger.

„Kinder und Jugendliche brauchen klare und verlässliche Regeln,
die sich nicht jedes Jahr ändern. Statt nationaler Alleingänge müssen
wir jetzt die Zeit nutzen, um uns auf eine europäische Lösung
vorzubereiten, sowohl bei der technischen Umsetzung als auch beim
gemeinsamen Schutz vor Desinformation oder Falschinformation. Denn
wirksamer Kinder- und Jugendschutz braucht mehr als eine
Altersgrenze“, betont Holzegger.

„Jetzt haben wir die Chance, als Europa geschlossen gegenüber den
Big-Tech-Konzernen aufzutreten und dafür zu sorgen, dass ihre
Plattformen für alle sicherer werden. Diese Chance dürfen wir nicht
verstreichen lassen. Denn die Plattformriesen dürfen sich nicht
länger ihrer Verantwortung entziehen“, so Holzegger.