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KV Bewachung: Konstruktive Gespräche, noch keine Einigung

Wien (OTS) – Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 15.700
Beschäftigten
der privaten Sicherheitsdienstleister haben heute mit konstruktiven
Gesprächen begonnen. Beide Seiten haben Ideen eingebracht und die
Gespräche werden am 12. November fortgesetzt.

In der ersten Gesprächsrunde haben sich die Sozialpartner auf den
Berechnungszeitraum für die rollierende Inflation verständigt: von
Oktober 2025 bis September 2026 lag diese bei rund 3,3 Prozent. Der
neue Kollektivvertrag soll ab 1. Jänner 2027 gelten. Die Gewerkschaft
vida fordert eine faire Lohnerhöhung sowie den 13. und 14. Monatslohn
in voller Höhe ohne Wartezeit.

„Bewacherinnen und Bewacher übernehmen Verantwortung, damit
andere sicher arbeiten, reisen und leben können. Gleichzeitig steigen
die Kosten für Wohnen, Energie und Lebensmittel. Die Löhne müssen
damit Schritt halten. Dafür setzen wir uns in den diesjährigen
Kollektivvertragsverhandlungen ein und wollen möglichst bald eine
Einigung erzielen“, betont Gernot Kopp, Vorsitzender des Fachbereichs
Gebäudemanagement der Gewerkschaft vida und KV-Verhandlungsleiter.
„Ob bei Veranstaltungen, in Einkaufszentren oder an Flughäfen: Unsere
Kolleg:innen sorgen täglich für Sicherheit. Diese wichtige Leistung
verdient Respekt und Anerkennung – und muss sich auch am Lohnzettel
bemerkbar machen“, so Kopp abschließend.