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Wenn das Vertrauen in SAP-Projekte schwindet: Warum verfügbare Spezialisten und nachvollziehbare Ergebnisse entscheidend sind (FOTO)

Steyr-Gleink (OTS) – Die Neuausrichtung der SAP-Strategie bei ZEISS
lenkt den Blick auf
die Herausforderungen komplexer IT-Transformationen. Der SAP-
Logistikspezialist PG3 Consulting erklärt, warum Unternehmen bei
kritischen Projekten nicht nur fachliche Kompetenz benötigen, sondern
auch kurzfristige Unterstützung, transparente Entscheidungen und
langfristige Sicherheit.

Große SAP-Transformationen stehen zunehmend im Spannungsfeld
zwischen technischen Anforderungen, wirtschaftlichen Erwartungen und
operativer Realität. Die jüngst bekannt gewordene Neuausrichtung der
SAP-Strategie beim Technologiekonzern ZEISS zeigt, wie komplex die
Entscheidungen in langfristigen Transformationsvorhaben sein können.

Wie The Register am 10. September 2026 unter Berufung auf einen
Unternehmenssprecher berichtete, richtet ZEISS seine SAP-S/4HANA-
Transformation neu aus. Zunächst soll die bestehende ERP-Landschaft
auf SAP S/4HANA übertragen werden. Als Ziele nennt das Unternehmen
schnellere Fortschritte und eine bessere Berücksichtigung der
unterschiedlichen Anforderungen seiner Geschäftsbereiche.

Unabhängig vom Einzelfall stellt sich für viele Unternehmen eine
grundlegende Frage: Was passiert, wenn ein SAP-Projekt nicht die
erwarteten Ergebnisse liefert und das Vertrauen in die bisherige
Vorgehensweise schwindet?

Für Peter Gruber, Geschäftsführer der auf SAP-Lagerlogistik
spezialisierten PG3 Consulting GmbH, ist dies eine Situation, die aus
seiner langjährigen Beratungspraxis bekannt ist.

„Wenn ein SAP-Projekt ins Stocken gerät, helfen dem Kunden keine
zusätzlichen Versprechen. Er muss verstehen können, worin das Problem
liegt, welche Maßnahmen sinnvoll sind und woran sich erkennen lässt,
dass die Lösung tatsächlich funktioniert“, erklärt Gruber.

Wenn SAP-Logistik zum Geschäftsrisiko wird

Gerade in der Lagerlogistik können Schwierigkeiten weit über die
IT-Abteilung hinausreichen. Fehler bei der Gestaltung von
Lagerabläufen oder der Konfiguration von SAP Extended Warehouse
Management (SAP EWM) können die Warenversorgung, Lieferfähigkeit und
im Extremfall sogar die Produktion beeinträchtigen.

PG3 wird nach eigenen Angaben regelmäßig hinzugezogen, wenn
Unternehmen bei anspruchsvollen SAP-Logistikaufgaben zusätzliche
Sicherheit benötigen, bestehende Projektteams an fachliche Grenzen
stoßen oder kritische Probleme kurzfristig gelöst werden müssen.

In einem Industrieprojekt wurde das Unternehmen beispielsweise
hinzugezogen, nachdem ein fehlerhaft gestaltetes und konfiguriertes
Lagersystem die Ersatzteilversorgung und produktionsrelevante Abläufe
erheblich beeinträchtigt hatte.

In einem weiteren Projekt stellte PG3 seine Leistungsfähigkeit
zunächst anhand zweier konkreter Systemanpassungen unter Beweis.
Beide Aufgaben wurden innerhalb von zwei Wochen umgesetzt. Zuvor
hatten vergleichbare Anpassungen nach Angaben von PG3 beim bisherigen
Dienstleister deutlich mehr Zeit beansprucht.

Solche Erfahrungen zeigen aus Sicht von Gruber, wie entscheidend
überprüfbare Arbeitsergebnisse für die Zusammenarbeit sind.

„Vertrauen entsteht nicht durch die Größe eines Beratungshauses
oder durch überzeugende Präsentationen. Vertrauen entsteht, wenn
Berater die tatsächlichen Tätigkeiten im Unternehmen verstehen, ihre
Empfehlungen nachvollziehbar begründen und zeigen, dass ihre Lösungen
funktionieren.“

Im kritischen Moment zählt auch die Verfügbarkeit

Neben der fachlichen Kompetenz spielt bei dringenden SAP-
Logistikproblemen ein weiterer Faktor eine zentrale Rolle: Wie
schnell können erfahrene Spezialisten tatsächlich mit der Arbeit
beginnen?

PG3 hat seine Organisation auf langfristige Kundenbeziehungen und
die kontinuierliche Betreuung bestehender SAP-EWM-Landschaften
ausgerichtet. Dadurch können planbare Tätigkeiten in Abstimmung mit
den betreuten Unternehmen priorisiert und bei dringendem Bedarf
Kapazitäten für zusätzliche Einsätze geschaffen werden.

Nach Angaben des Unternehmens ist es deshalb in der Regel
möglich, innerhalb von ein bis zwei Wochen mit der Unterstützung bei
kritischen Aufgaben zu beginnen.

„Wenn die Lieferfähigkeit oder die Produktion gefährdet ist, kann
ein Unternehmen nicht monatelang auf geeignete Spezialisten warten.
Dann zählt, dass erfahrene Menschen kurzfristig verfügbar sind, die
Situation verstehen und gemeinsam mit dem Kunden die richtigen
Prioritäten setzen“, sagt Gruber.

Die kurzfristige Einsatzfähigkeit versteht PG3 dabei nicht als
Gegensatz zu einer verlässlichen langfristigen Betreuung. Vielmehr
ermöglicht die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Bestandskunden eine
vorausschauende Planung und abgestimmte Priorisierung.

Das eigentliche Problem: Fehlende Transparenz über Tätigkeiten
und Entscheidungen

Nach Erfahrung von PG3 liegt eine wesentliche Herausforderung
vieler SAP-Logistikvorhaben darin, dass Unternehmen nicht ausreichend
nachvollziehen können, wie ihre tatsächlichen Lagertätigkeiten im
System abgebildet werden.

Welche Entscheidung wurde aus welchem Grund getroffen? Welche
Systemkonfiguration unterstützt welchen operativen Ablauf? Welche
Auswirkungen hat eine Änderung auf angrenzende Tätigkeiten? Und
welches Wissen bleibt im Unternehmen, wenn externe Berater das
Projekt verlassen?

Fehlen auf diese Fragen klare Antworten, entstehen Abhängigkeiten
und Unsicherheit.

„Ein Unternehmen muss seine eigene SAP-Logistiklandschaft
verstehen und steuern können. Es darf nicht dauerhaft darauf
angewiesen sein, dass einzelne externe Spezialisten wissen, warum
bestimmte Dinge so funktionieren, wie sie funktionieren“, erläutert
Gruber.

Für PG3 bedeutet erfolgreiche Beratung deshalb mehr als die
technische Umsetzung einzelner Anforderungen. Entscheidend seien
nachvollziehbare Lösungsentscheidungen, überprüfbare Ergebnisse und
eine systematische Sicherung des gewonnenen Wissens.

Von der kurzfristigen Problemlösung zur langfristigen Sicherheit

Diesen Ansatz verfolgt PG3 mit seiner auf den gesamten
Lebenszyklus ausgerichteten Betreuung von SAP-EWM-Systemen.

Die sogenannte Lifecycle Solution verbindet die Unterstützung bei
Einführung, Betrieb und Weiterentwicklung mit dem Ziel, Wissen über
logistische Tätigkeiten, Systemzusammenhänge und fachliche
Entscheidungen langfristig verfügbar zu halten.

So sollen Unternehmen nicht nur bei akuten Schwierigkeiten
Unterstützung erhalten, sondern ihre SAP-Logistiklandschaft auch bei
späteren Änderungen nachvollziehbar weiterentwickeln können.

Aus Sicht von Gruber sind dafür drei Voraussetzungen besonders
wichtig:

Operatives Verständnis: Berater müssen die tatsächlichen
Tätigkeiten im Lager verstehen, bevor sie technische Lösungen
gestalten.

Nachvollziehbare Entscheidungen: Anforderungen müssen kritisch
geprüft, Empfehlungen begründet und Ergebnisse anhand konkreter
Aufgaben überprüft werden.

Gesichertes Wissen: Unternehmen müssen auch langfristig
nachvollziehen können, wie ihre SAP-Logistik funktioniert und welche
Auswirkungen Veränderungen haben.

Dabei müsse nicht immer der bestehende Beratungspartner
ausgetauscht werden. Häufig sei es sinnvoller, vorhandene
Projektteams gezielt durch erfahrene Spezialisten zu ergänzen.

Vertrauen lässt sich nicht versprechen. Es muss erarbeitet
werden.

Die öffentliche Diskussion über große SAP-Transformationen sollte
sich nach Ansicht von PG3 deshalb nicht allein auf Projektbudgets,
technische Migrationsstrategien oder Zeitpläne konzentrieren.

Ebenso entscheidend sei, ob Unternehmen die Qualität der
erbrachten Leistungen beurteilen, notwendige Entscheidungen
nachvollziehen und bei kritischen Problemen rechtzeitig auf geeignete
Expertise zugreifen können.

„Ein SAP-Projekt ist nicht deshalb erfolgreich, weil alle
geplanten Aufgaben abgearbeitet wurden. Entscheidend ist, dass die
Logistik im Alltag zuverlässig funktioniert und das Unternehmen die
eigene Systemlandschaft dauerhaft im Griff behält“, betont Gruber.

„Unser Anspruch ist, dass Kunden nicht einfach einem neuen
Berater vertrauen müssen. Sie sollen anhand unserer Arbeit
nachvollziehen können, warum sie uns vertrauen können.“

Über PG3 Consulting GmbH

Die PG3 Consulting GmbH ist ein auf SAP Extended Warehouse
Management (SAP EWM) und SAP-Logistik spezialisiertes
Beratungsunternehmen.

Seit 2008 unterstützt PG3 Industrie- und Logistikunternehmen bei
der Konzeption, Implementierung, Optimierung und langfristigen
Betreuung komplexer SAP-Logistiklösungen.

Das Unternehmen verbindet erfahrene SAP-EWM-Spezialisten mit
einem tiefen Verständnis operativer Lagertätigkeiten. Neben der
Unterstützung bei anspruchsvollen Projekten und kritischen
Problemstellungen liegt ein Schwerpunkt auf nachvollziehbaren
Lösungen, Wissenssicherung und der kontinuierlichen Weiterentwicklung
bestehender SAP-EWM-Landschaften.

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