Wien (OTS) – Deutsch war ihre Muttersprache – das war ihr Schicksal.
Sudetendeutsche, Donauschwaben, Siebenbürger Sachsen oder
Karpatendeutsche lebten seit Jahrhunderten in Ost- und Südosteuropa –
Nationalismus und Krieg machten sie schließlich zu Vertriebenen und
Enteigneten. Millionen mussten ihre Heimat verlassen. Die meisten
Vertriebenen aus diesen deutschen Volksgruppen fanden nach dem
Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Österreich ein neues Zuhause. In
der Doku „Auf der Suche nach Heimat – Die Kinder der Vertriebenen“
des ORF Salzburg erzählen am Sonntag, dem 1. November 2026, um 22.05
Uhr in ORF 2 und auf ORF ON vier Vertriebene von Flucht, Hoffnung auf
einen Neuanfang, vom Leben in Lagern, von Vorurteilen und der
Sehnsucht nach einem Ort, an dem man dazugehört. Die Suche nach
Heimat begleitet sie ein Leben lang und wird schließlich zur Suche
nach sich selbst.
„Auf der Suche nach Heimat – Die Kinder der Vertriebenen“ ist der
letzte Teil der Trilogie von ORF-Salzburg-Redakteurin Gabi
Kerschbaumer. Ihre bisherigen Dokumentationen „Annehmkinder – Die
Kinder, die zu viel waren“ und „Er war weg und ich war da – Die
Kinder der amerikanischen Besatzungssoldaten“ wurden mehrfach
ausgezeichnet.