Schönheit

FW-Krenn/Langthaler: Leistung braucht Freiheit!

Wien (OTS) – „Österreich fehlt es nicht an Menschen, die leisten
wollen.
Österreich fehlt es an der Freiheit, sie leisten zu lassen.“ Mit
dieser Botschaft startet die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ihre neue
Kampagne „Leistung braucht Freiheit“ und präsentiert gleichzeitig ihr
neues Wirtschaftsprogramm.

„Unternehmer schaffen Arbeitsplätze, investieren eigenes Geld,
bilden Lehrlinge aus und tragen Verantwortung. Sie brauchen keinen
Staat, der jeden Schritt vorgibt, sondern Rahmenbedingungen, die
Leistung ermöglichen“, erklärt FW-Bundesobmann Matthias Krenn. Genau
darauf baut das neue Wirtschaftsprogramm auf: weniger Bürokratie,
niedrigere Steuern und Abgaben, mehr Freiheit für Investitionen und
Innovationen, eine starke berufliche Ausbildung sowie die
grundlegende Reform überholter Strukturen.

Für FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler geht es dabei um einen
grundsätzlichen Kurswechsel: „Wer mehr arbeitet, muss mehr davon
haben. Wer investiert, darf nicht bestraft werden. Wer ein
Unternehmen gründet, braucht Freiraum. Und wer Arbeitsplätze schafft,
verdient Vertrauen statt immer neuer Vorschriften. Österreich muss
endlich wieder jene stärken, die unseren Wohlstand erwirtschaften,
statt ihnen ständig neue Steine in den Weg zu legen.“

Die Freiheitliche Wirtschaft fordert unter anderem eine Senkung
der Lohnnebenkosten um mindestens fünf Prozentpunkte, eine spürbare
Entlastung bei Einkommen- und Unternehmenssteuern sowie bessere
Rahmenbedingungen für Investitionen, Eigenkapital und Finanzierung.
Gleichzeitig braucht es schnellere Genehmigungsverfahren, leistbare
Energie, weniger Bürokratie und eine Bildungspolitik, die Lehre,
Facharbeit und unternehmerische Kompetenz wieder stärker in den
Mittelpunkt stellt.

Auch bei Forschung und Innovation darf Österreich international
nicht weiter an Boden verlieren. Neue Technologien wie Künstliche
Intelligenz und Robotik bieten Chancen, die unsere Betriebe nach
ihren wirtschaftlichen Bedürfnissen nutzen können müssen.
Entscheidend sind Technologieoffenheit und ein
innovationsfreundliches Umfeld, damit Spitzenkräfte, Forschung und
zukunftsweisende Ideen in Österreich eine Perspektive haben, statt
ins Ausland abzuwandern.

Ein wesentlicher Bestandteil des Programms ist auch die
grundlegende Reform der Wirtschaftskammer. „Eine Interessenvertretung
muss ihren Mitgliedern dienen – nicht umgekehrt“, betont Langthaler.
Die FW fordert eine schlankere, transparentere und serviceorientierte
Kammer, das Ende von Mehrfachbelastungen nach dem Grundsatz „Ein
Betrieb – ein Beitrag“, mehr direkte Mitbestimmung und langfristig
die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft. „Eine starke
Interessenvertretung muss durch ihre Leistung überzeugen und nicht
durch gesetzlichen Zwang bestehen.“

Krenn abschließend: „Österreich hat die Unternehmer, die
Fachkräfte und die Ideen für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Was
fehlt, ist der politische Mut, ihnen wieder mehr zuzutrauen. Wir
brauchen einen Staat, der ermöglicht statt verhindert, der
Eigenverantwortung stärkt und wirtschaftliche Freiheit wieder
zulässt. Denn Wohlstand entsteht nicht durch immer mehr Vorschriften
und Belastungen, sondern durch Menschen, die arbeiten, investieren
und Verantwortung übernehmen.“

Leistung braucht Freiheit.