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Zukunftsforum Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge: „ZEIT für den nächsten Schritt“

Ebene Reichenau (OTS) – Rund 150 regionale Partner:innen diskutierten
am 14. Oktober 2026 im
Nockstadl in der Gemeinde Ebene Reichenau über Innovation,
Lebensqualität und die Zukunft des Tourismus. Positive Sommerbilanz
unterstreicht das Entwicklungspotenzial der Region.

Wie können Innovation, Lebensqualität und touristische
Entwicklung erfolgreich miteinander verbunden werden? Mit dieser
zentralen Frage beschäftigte sich das 3. Zukunftsforum der
Tourismusregion Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge im
Nockstadl. Rund 150 regionale Partner:innen folgten der Einladung
unter dem Motto „ZEIT für den nächsten Schritt“, um neue Impulse zu
gewinnen, Perspektiven auszutauschen und die Zukunft der Region
gemeinsam weiterzudenken.Im Mittelpunkt standen der Mut zu
Innovation, ein verantwortungsvolles Lebensraummanagement und die
Frage, wie sich die Region als attraktiver Lebens-, Arbeits- und
Tourismusraum nachhaltig weiterentwickeln lässt.

Zwtl.: Mut zur Innovation und neue Perspektiven

Mit seinem Vortrag „Mut schlägt Mittelmaß – wie wir Innovation
und Zukunft gestalten“ zeigte Unternehmer und Mentor Felix Thönnessen
auf, warum Mut, Offenheit und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen,
entscheidende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft sind.
Innovation bedeutet, Veränderungen nicht nur als Herausforderung zu
betrachten, sondern aktiv zu nutzen und daraus neue Chancen zu
entwickeln. Gerade in einem dynamischen touristischen Umfeld sei es
wichtig, Entwicklungen frühzeitig aufzugreifen und die eigene
Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete das Lebensraummanagement in
Tourismusdestinationen. Experte Florian Größwang diskutierte dazu
gemeinsam mit Katharina Spöck, Dietmar Rossmann, Heinz Mayer und
Christian Stattmann , wie die Interessen von Bevölkerung, Wirtschaft
und Tourismus in Einklang gebracht werden können. Dabei wurde
deutlich: Eine zukunftsfähige Tourismusregion braucht einen
ganzheitlichen Blick auf den Lebensraum und das Zusammenspiel aller
Beteiligten. Touristische Entwicklung und die Lebensqualität der
Einheimischen müssen dabei gemeinsam gedacht und gestaltet werden.

Zwtl.: Positive Sommersaison schafft Rückenwind

Die Bilanz der vergangenen Sommersaison zeigt, dass die Region
auf einer positiven Entwicklung aufbauen kann. Von Mai bis September
2026 wurden 390.215 Ankünfte und rund 1,55 Millionen Nächtigungen
verzeichnet. Das entspricht einem Plus von 8,7 Prozent bei den
Ankünften und 2,58 Prozent bei den Nächtigungen gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahlen bilden eine solide
Grundlage, um die strategische Weiterentwicklung der Region
voranzutreiben und neue Chancen für die touristische Wertschöpfung zu
nutzen.

Christian Stattmann , Geschäftsführer der Tourismusregion,
unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Zukunftsprozesses: „ZEIT
für den nächsten Schritt‘ ist für uns weit mehr als ein
Veranstaltungsmotto. Es ist unser gemeinsamer Anspruch, Innovation zu
ermöglichen und unsere Region als attraktiven Lebens-, Arbeits- und
Tourismusraum weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen für mich die
gemeinsame Entwicklung innovativer Produkte, eine zeitgemäße
Kommunikation, die Unterstützung der Betriebe und der offene Dialog.
Unser Ziel ist es, die regionale Wertschöpfung zu steigern,
bestehende Gäste zu begeistern, neue Gäste anzusprechen und
gleichzeitig die Lebensqualität der Bevölkerung weiter zu stärken.
Dafür braucht es das Engagement und die Zusammenarbeit aller
regionalen Partner:innen.“

Zwtl.: Zusammenarbeit und Tourismusreform als Zukunftschance

Klaus Ehrenbrandtner , Geschäftsführer der Kärnten Werbung,
unterstrich: „Die Zukunft des Kärntner Tourismus liegt darin, unsere
Stärken noch besser zu verbinden und aus guten Ideen buchbare
Urlaubserlebnisse zu entwickeln. Die Region Millstätter See – Bad
Kleinkirchheim – Nockberge zeigt beispielhaft, wie das
Leistungsversprechen ‚ZEIT für meine ZEIT‘ durch konkrete Angebote
und besondere Erlebnisse für Gäste spürbar wird. Gemeinsam können wir
neue Reiseanlässe schaffen, die Nebensaisonen stärken und zusätzliche
Nachfrage für unsere Regionen und Betriebe gewinnen. Im Zusammenspiel
entstehen Angebote, die Gäste überzeugen und die Wertschöpfung im
Land sichern.“

Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig betonte, dass man im
Herbst in die „heiße Phase“ der Umsetzung der Tourismusreform
gestartet sei: „Auf gesetzlicher Ebene wurde alles beschlossen, jetzt
geht es darum, diese Reform mit Leben zu erfüllen. Ein zentraler
Schritt dabei sind die Vorstandswahlen für die neuen
Tourismusverbände, die bis Mitte November stattfinden. Denn damit
sich der Kärntner Tourismus für die Zukunft gut aufstellen kann,
braucht es neben Investitionen und vielfältigen Angeboten vor allem
auch eine schlagkräftige Struktur.“ Das Gebiet des zukünftigen
Tourismusverbands Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge
sei dabei nahezu identisch mit der bisherigen Tourismusregion, nur
die Gemeinde Feldkirchen wird künftig einem anderen Tourismusverband
zugeordnet sein. „Die Untergliederung in drei Erlebnisräume ist neu,
wird das Management des künftigen Verbands vor Ort aber sicher
erleichtern“, so Schuschnig. „Insgesamt bringt diese Reform mehr
Mittel für die touristische Entwicklung und eine schlankere
Organisation. Wenn Land, Gemeinden und Unternehmer das als Chance
nutzen, kann uns gemeinsam etwas Großes gelingen.“

Zwtl.: Gemeinsam die nächsten Schritte setzen

Mit dem Zukunftsforum setzt die Tourismusregion Millstätter See –
Bad Kleinkirchheim – Nockberge einen weiteren Impuls, um bestehende
Stärken auszubauen, neue Ideen aufzugreifen und die Zusammenarbeit
der regionalen Partner:innen zu vertiefen. Denn die nächsten Schritte
gelingen dort am besten, wo Menschen gemeinsam Verantwortung
übernehmen und die Zukunft ihrer Region aktiv gestalten.

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