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Zadić: Sporrer muss Kürzungen bei Neustart sofort stoppen – Sicherheit darf nicht kaputtgespart werden

Wien (OTS) – Alarmiert zeigt sich die stellvertretende Klubobfrau und
Justizsprecherin der Grünen, Alma Zadić, angesichts der heute bekannt
gewordenen Streichung des Arbeitstrainings für Haftentlassene beim
Verein Neustart und der Engpässe in der Bewährungshilfe.

„Dass die Justizministerin das Budget für die Bewährungshilfe um
2,4 Millionen Euro gekürzt hat, war ein absolutes No-Go. Wir haben
gewarnt, dass die Kürzungen bei Neustart zu Einschränkung der
Leistungen führen werden. Die Ministerin hat beteuert, dass sich am
Leistungsumfang nichts ändern werde. Es kam wie erwartet anders.
Jetzt sehen wir das Ergebnis: Die Zusicherungen von Justizministerin
Sporrer haben nicht gehalten“, sagt Zadić und weiter:

„Die Bewährungshilfe trägt wesentlich zur Sicherheit der Menschen
in unserem Land bei, weil sie nachweislich die Rückfallquote senkt.
Wer bei der Bewährungshilfe spart, spart an der Sicherheit der
Österreicher:innen. Statt die Gefängnisse zu entlasten, verschärfen
diese Kürzungen die Situation zusätzlich. Die Folge könnten mehr
Rückfälle sein.“

„Ich erwarte mir von der Justizministerin, dass sie Verantwortung
übernimmt und Neustart dringend die notwendigen Mitteln bekommt, im
Interesse der betroffenen Mitarbeiter:innen von Neustart, der
Klient:innen, denen durch die Streichung des Arbeitstrainings eine
wichtige Perspektive genommen wird, und nicht zuletzt vor allem im
Interesse der Sicherheit der Österreicher:innen“, hält Zadić fest.