Wien (OTS) – FCP Fritsch, Chiari & Partner Ziviltechniker GmbH hat
die beiden
ersten FCP Masterstipendien in Kooperation mit der TU Wien vergeben.
Gefördert werden András Gelencsér und Florian Pernsteiner. Beide
erhalten seit 1. September 2026 für zwei Semester jeweils 300 Euro
pro Monat zur Unterstützung ihrer Masterarbeit.
„ Die Masterarbeiten der beiden Stipendiaten behandeln konkrete
Fragen aus dem Brückenbau. Mit dem Stipendium unterstützen wir ihre
Forschung und bieten ihnen die Möglichkeit, Einblicke in die
Ingenieurpraxis zu gewinnen “, sagt Dieter Pichler, Geschäftsführer
von FCP.
Auf die erste Auslobung gingen zehn Bewerbungen ein. FCP und
Vertreter der TU Wien trafen eine Vorauswahl und luden vier
Kandidaten ein, ihre Vorhaben bei FCP zu präsentieren. Anschließend
wählten die FCP-Geschäftsführer Christian Nüssel und Dieter Pichler
die beiden Stipendiaten anhand der Bewerbungsunterlagen und
Präsentationen aus.
Zwtl.: Forschungsfragen aus dem Brückenbau
Die Masterarbeiten der beiden Stipendiaten befassen sich mit
Fragen des Brückenbaus: András Gelencsér untersucht „Plattierte
Bleche im modernen Stahlbrückenbau: Tragverhalten und effektive
Steifigkeiten“. Florian Pernsteiner widmet sich der „Experimentellen
Untersuchung zur Querkraftermüdung von Spannbetonträgern mit
geschädigten Spanngliedern“. Die Erkenntnisse können dazu beitragen,
die Lebensdauer bestehender Brücken zu verlängern und damit
Ressourcen und CO₂-Emissionen beim Neubau einzusparen.
Michael Spechtenhauser, ebenfalls einer der vier eingeladenen
Kandidaten, untersucht in seiner Masterarbeit die Rissbildung infolge
von Drahtbrüchen unter statischer und zyklischer Beanspruchung im
Spannbetonbau. FCP bot ihm eine Teilzeitbeschäftigung an, von denen
er 25 Prozent für seine Masterarbeit verwenden kann. Spechtenhauser
nahm das Angebot an und ist seit 1. September 2026 bei FCP
beschäftigt.
„ Dass ich einen Teil meiner Arbeitszeit für die Masterarbeit
nutzen kann, hilft mir, Studienabschluss und Berufseinstieg
miteinander zu verbinden. Ich kann mich dadurch intensiv mit den
Forschungsfragen auseinandersetzen und bekomme zugleich bereits
Einblick in die tägliche Arbeit eines Ingenieursbüros “, sagt Michael
Spechtenhauser.
Auch Gelencsér wird künftig bei FCP tätig sein: Ab 1. November
2026 unterstützt er das Team im Fachbereich Brückenbau &
Tragwerksanalyse.
Über das FCP Masterstipendium
Das FCP Masterstipendium richtet sich an Studierende der TU Wien
in den Masterstudien Bauingenieurwissenschaften und
Umweltingenieurwesen. Es unterstützt die Erstellung
praxisorientierter Masterarbeiten. Während der Förderung können die
Stipendiaten zusätzlich in Teilzeit an Ingenieurprojekten bei FCP
mitarbeiten; eine Mitarbeit ist keine Voraussetzung für das
Stipendium.
Zwtl.: Factbox: FCP Masterstipendien 2026
– Vergabe: Erste Vergabe des FCP Masterstipendiums in Kooperation mit
der TU Wien
– Stipendiaten: András Gelencsér und Florian Pernsteiner
– Förderung: Jeweils 300 Euro monatlich ab 1. September 2026 für zwei
Semester
– Auswahl: Zehn Bewerbungen, vier Einladungen zur Präsentation bei
FCP
– Masterarbeitsthemen: Plattierte Bleche im Stahlbrückenbau;
Querkraftermüdung geschädigter Spannbetonträger
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