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Europäischer Mediengipfel präsentiert bei Tirol-Matinee in Wien viele Programmhöhepunkte

Wien (OTS) – Das Leitthema beim Europäischen Mediengipfel 2026
lautet: „Rules of
Power – Wer kontrolliert das 21. Jahrhundert?“. Rund 60 hochkarätige
Persönlichkeiten aus Medien, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und
Kultur werden von 3. bis 5. Dezember im Interalpen-Hotel Tyrol und im
Alpinresort Sacher in Seefeld/ Tirol in über 20 Paneldiskussionen
wirtschaftliche Perspektiven, die neue Weltordnung, die
Sicherheitsarchitektur sowie Herausforderungen und Chancen Europas
beleuchten. Thematisiert wurde im Rahmen der Programmpräsentation im
Hotel Sacher in Wien, zu der rund 80 Gäste geladen waren, auch die
Rolle Tirols als Treffpunkt internationaler Entscheidungsträger:innen
und Standort technologischer Spitzenleistungen.

Unter dem Titel „Rules of Power – Wer kontrolliert das 21.
Jahrhundert?“ richtet der 18. Europäische Mediengipfel den Blick auf
eine Welt im Umbruch. Kuratiert wurde das Programm u.a. vom Advisory
Board mit Meret Baumann (Präsidentin des Verbands der Auslandspresse
in Wien & Korrespondentin der NZZ in Wien), Susanne Glass (
Redaktionsleiterin Ausland und politischer Hintergrund beim
Bayerischen Rundfunk), Thomas Seifert (Co-Chefredakteur von European
Voices), Andreas Altmann (Rektor MCI – Management Center Innsbruck),
Matthias Sutter (Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von
Gemeinschaftsgütern in Bonn), Patricio Hetfleisch (Digitalexperte,
Leitung des Bereichs Marketing und Kommunikation der Tirol Werbung)
und dem Schweizer Medienexperten Markus Spillmann zusammen mit Stefan
Kröll (Initiator des Europäischen Mediengipfels und Geschäftsführer
der ProMedia Kommunikation).

Bei der Präsentation der Programmhöhepunkte 2026 im Hotel Sacher
in Wien begrüßte Elisabeth Gürtler rund 80 hochkarätige Gäste, u.a.
Jakob Wolf (Tiroler Landtagspräsident), Marcus Hofer (GF
Standortagentur Tirol), Elias Walser (GF Region Seefeld – Tirols
Hochplateau) und Julian Hadschieff (Präsident Club Tirol), der im
Rahmen eines Festaktes an der Universität Wien am selben Tag
prominente Landsleute ehrte. Bei der Tirol Matinee im Hotel Sacher
waren somit auch Tirols Olympiasiegerin im Skeleton Janine Flock als
„Tirolerin des Jahres“ und Hans K. Reisch (langjähriger
Vorstandsvorsitzender Spar Österreich) als „Tiroler des Jahres“ mit
dabei. Für sein Lebenswerk wurde Jakob „Jack“ Falkner (GF der
Bergbahnen Sölden) geehrt.

Zwtl.: Karl-Theodor zu Guttenberg eröffnet Europäischen Mediengipfel
2026

Der diesjährige Mediengipfel greift brennende Themen unserer Zeit
auf: Kooperation und gemeinsame Regeln geraten unter Druck, während
geopolitische Machtblöcke, Künstliche Intelligenz, globale Tech-
Konzerne und Cyberbedrohungen neue Abhängigkeiten schaffen. Zugleich
stehen liberale Demokratien und die Rolle unabhängiger Medien vor
großen Herausforderungen. Diskutiert wird bei der renommierten und
traditionsreichen Veranstaltung im Dezember, wer künftig die Regeln
der Macht bestimmt, und ob Europa die neue Ordnung mitgestaltet oder
von ihr gestaltet wird?

Zu den prominenten Gesprächspartner:innen zählt Karl-Theodor zu
Guttenberg , ehemaliger deutscher Verteidigungsminister und heute
Unternehmer und Investor. Bei der Eröffnung des Europäischen
Mediengipfels am 3. Dezember 2026 wird er sich mit dem
Medienunternehmer Kai Diekmann der Weltordnung im 21. Jahrhundert,
dem Einfluss der Künstlichen Intelligenz und den Folgen von
Cyberbedrohungen widmen. Der Politökonom und Oxford-Professor Michael
Rochlitz , der Russland-Experte Gerhard Mangott , Digitalexpertin Eva
Wolfangel , Michael Sjøberg (Experte für Cybersecurity, Gründer,
Partner und Chef-Verhandler von Delta Crisis Management),
Wirtschaftsexperte Lars Feld und Manfred Boudreaux-Dehmer (ehemaliger
Chief Information Officer der NATO) werden internationale
Entwicklungen einordnen. Was Europa künftig stark macht bzw. warum
Industrieprodukte zur Machtfrage werden, diskutieren u.a. Martin
Kocher (Präsident der österreichischen Nationalbank), Monika Köppl-
Turyna (Direktorin ECOAustria) und Marco Pucci (Country President &
Country Commercial Operations Sandoz).

Die Frage, wie Demokratien geschützt und gestärkt werden können,
zieht sich durch mehrere Programmpunkte. Die deutsche Schauspielikone
Uschi Glas spricht mit Susanne Glass (Bayerischer Rundfunk) über
Extremismus, Menschenrechte und antisemitische Tendenzen in der
europäischen Gesellschaft. Marie-Agnes Strack-Zimmermann , Mitglied
des Europäischen Parlaments und des FDP-Präsidiums, gibt Einblicke in
europäische Sicherheit, Verteidigungspolitik und geopolitische
Resilienz. Thomas Süssli , ehemaliger Chef der Schweizer Armee,
diskutiert darüber, wie Europa im Zeitalter der Macht des Stärkeren
Sicherheit schaffen kann.

Auch der tiefgreifende Wandel der Medien steht im Mittelpunkt des
diesjährigen Mediengipfels. Marion Horn , Vorsitzende der BILD-
Chefredaktionen und BILD-Chefredakteurin, spricht über die digitale
Strategie und den Wandel von BILD. Der Medienwissenschaftler Martin
Andree beleuchtet, wie die digitale Welt vermessen wird und welche
Folgen die Macht von Plattformen für den Alltag hat. Damit greift der
Europäische Mediengipfel die Frage auf, wie digitale Machtzentren die
öffentliche Meinungsbildung und die traditionellen Medien verändern –
dazu werden u.a. auch Sven Gösmann (Chefredakteur der dpa), Clemens
Pig (designierter ORF-Generaldirektor), Rainer Nowak (Präsident des
VÖZ – Verband Österreichischer Zeitungen), Maria Scholl (GF APA –
Austria Presse Agentur), Wolfgang Bergmann (GF ARTE Deutschland) und
Julia Ruhs (Journalistin beim Bayerischen Rundfunk, Kolumnistin der
BILD) auftreten.

Zwtl.: Tirol als Gastgeber, Innovationsmotor und
Wissenschaftsstandort

Tirol ist nicht nur Gastgeber des Gipfels, sondern prägt auch das
Programm. Tirols Landeshauptmann Anton Mattle wird u.a. mit Daniela
Ludwig (Parlamentarische Staatssekretärin, Mitglied des deutschen
Bundestages) erörtern, was Europa von Regionen wie Tirol, Bayern und
Südtirol lernen kann. Dabei geht es um die Bedeutung regionaler
Stärke in einer Zeit, in der Europa seine wirtschaftliche und
politische Position neu bestimmen muss. Auch der Tirol-Empfang im
Alpin-Resort Sacher in Seefeld wird Raum für informelle Begegnungen
und Austausch europäischer Entscheidungsträger:innen bieten.

Ein besonderer Akzent liegt in den Folgetagen auch auf Tirol und
seiner technologischen Innovationskraft sowie seinen
Spitzenleistungen – insbesondere in der Quantenforschung. Im Gespräch
mit Hermann Hauser , dem international erfolgreichen
Technologieunternehmer und Investor mit Tiroler Wurzeln, sprechen
Magdalena Hauser und Wolfgang Lechner über die Zukunft der KI und
deren Auswirkungen auf Industrie und Wirtschaft. Magdalena Hauser und
Wolfgang Lechner zählen zu den führenden Experten der
Quantenentwicklung. Sie führen als CEOs Parity Quantum Computing, ein
international erfolgreiches Quanten-Startup. Im Rahmen dieses
Programmhöhepunkts wird deutlich, wie eng technologische
Entwicklungen mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und Europas
Souveränität verbunden sind. Sowohl die Universität Innsbruck, die
eine eigene Paneldiskussion organisiert, als auch das Management
Center Innsbruck (MCI) mit seinem Rektor Andreas Altmann sind eng mit
dem Europäischen Mediengipfel verzahnt, das MCI agiert offiziell als
wissenschaftlicher Partner.

Die Kulturmatinee bildet den Abschluss des 18. Europäischen
Mediengipfels 2026. Die in Tirol lebende österreichische
Schauspielerin Nina Proll diskutiert mit Kult-Drehbuchautor Uli Brée
und Regisseur Hakon Hirzenberger, wie Künstliche Intelligenz
Kreativität verändert und was die Macht großer Technologiekonzerne
für Film, Fernsehen und Bühne bedeutet.

Zwtl.: Medienakademie & Stipendienprogramm fördern die junge
Generation

Der Mediengipfel spricht auch 2026 wieder gezielt junge Menschen
als Entscheidungsträger:innen der Zukunft an. Die „Medienakademie“
zählt seit Jahren zum festen Bestandteil des Mediengipfels.
Nachwuchsjournalist:innen erhalten hier die Möglichkeit, wertvolle
Praxiserfahrungen unter Echtzeitbedingungen zu sammeln. Zudem sind
heuer auch zahlreiche Studierende der Universität Innsbruck und dem
MCI-Innsbruck involviert.

Zwtl.: Europäischer Mediengipfel öffentlich zugänglich

Wie bereits im Vorjahr ist die Teilnahme am Europäischen
Mediengipfel (3. bis 5. Dezember) für ein interessiertes Publikum
möglich, das Platzkontingent ist allerdings beschränkt (Tickets
können über die Website www.mediengipfel.at erworben werden).

Über den Europäischen Mediengipfel

Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel
einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, bei denen die
anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik sowie
wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Zusammenhänge der
europäischen Lebensrealität beleuchtet werden.

Der von Beginn an unter der Schirmherrschaft des Österreichischen
Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der
Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und
federführend mit dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert –
wird von der Region Seefeld und dem Land Tirol bzw. der Lebensraum
Tirol Gruppe unterstützt.

Unterstützende Partner sind: Europäisches Parlament,
Industriellenvereinigung Tirol und Österreich, UNIQA, Universität
Innsbruck, Management Center Innsbruck, Wirtschaftskammer Tirol,
Österreichische Medienakademie, Tiroler Journalismusakademie, AK
Tirol, APA – Austria Presse Agentur, ServusTV, Tirolerin/österr.
Bundesländerinnen, target group und Moser Holding.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at