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Welttag der psychischen Gesundheit, 10. Oktober 2026: Psychosomatisch bedeutet nicht „eingebildet“

Wien (OTS) – Zum Welttag der psychischen Gesundheit betont die
Österreichische
Gesellschaft für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin (
ÖGPPM) die Bedeutung einer Medizin, die körperliche, psychische und
soziale Faktoren gleichermaßen berücksichtigt.

Der Austrian Health Report 2026 zeigt, dass Frauen deutlich
häufiger als Männer berichten, ihre Beschwerden würden als psychisch
oder psychosomatisch abgetan.

Die ÖGPPM stellt klar: Psychosomatisch bedeutet weder eingebildet
noch medizinisch unbegründet. Psychosomatische Medizin untersucht das
Zusammenspiel körperlicher, psychischer und sozialer Faktoren bei
Gesundheit und Krankheit. Sie erweitert die sorgfältige medizinische
Abklärung um wesentliche Perspektiven.

Zwtl.: Psychosomatische Versorgung stärken

Als zuständige wissenschaftliche Fachgesellschaft fordert die
ÖGPPM eine stärkere Verankerung psychosomatischer Kompetenz in der
medizinischen Regelversorgung und eine angemessene Finanzierung
entsprechender Leistungen. Dies betrifft insbesondere Ärztinnen und
Ärzte mit der Fachspezialisierung Psychosomatische Medizin sowie mit
den ÖÄK-Diplomen für Psychosoziale, Psychosomatische und
Psychotherapeutische Medizin (Psy 1–3).

Die ÖGPPM unterstützt die aktuelle Forderung der Österreichischen
Ärztekammer, auch die rund 1.500 entsprechend qualifizierten
Ärztinnen und Ärzte außerhalb des Faches Psychiatrie und
psychotherapeutische Medizin angemessen in die Finanzierung
psychosozialer, psychosomatischer und psychotherapeutischer
Leistungen einzubinden.

Das Ziel: Allen Patientinnen und Patienten soll Psychosomatische
Medizin bei den dafür ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten als
Kassenleistung zur Verfügung stehen.

Körperliche und psychische Gesundheit gehören zusammen. Eine
moderne, wissenschaftlich fundierte Medizin nimmt Beschwerden ernst
und betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit.

Psychosomatische Medizin ist kein Zusatzangebot, sondern ein
wesentlicher Bestandteil einer modernen Gesundheitsversorgung.

Zwtl.: Über die ÖGPPM

Die Österreichische Gesellschaft für Psychosomatik und
Psychotherapeutische Medizin setzt sich für die Weiterentwicklung und
Verankerung psychosomatischer und psychotherapeutischer Medizin in
Österreich und damit für die Qualitätssicherung in der Medizin ein.

www.oegppm.at