Schönheit

FPÖ-LAK-Kammerhofer zu Lagerhaus-Kahlschlag: „Weniger Bauern heißt weniger Landarbeiterkammer-Arbeitsplätze“

Sankt Pölten (OTS) – Mit der angekündigten Schließung mehrerer
Raiffeisen-Lagerhaus-
Standorte in Niederösterreich, bei der über 100 Arbeitsplätze auf dem
Spiel stehen, tritt genau jenes Schreckensszenario ein, vor dem FPÖ-
Landarbeiterkammer-Fraktionsführer Herbert Kammerhofer im Wahlkampf
eindringlich gewarnt hat. „Ich habe immer wieder betont, dass wir
unsere Landwirtschaft schützen müssen, denn jeder Bauer, der aufgibt,
reißt auch Arbeitsplätze in der Landarbeiterkammer mit sich mit“, so
Kammerhofer.

Der FPÖ-LAK-Fraktionsführer sieht die Ursachen klar in einer
verfehlten Agrarpolitik. „Die massiven Importe aus der Ukraine und
den Mercosur-Staaten sowie die EU-Bürokratie drücken unsere Bauern an
die Wand. Das miserable Dürrepaket und die völlig verunglückten
Spritpreisentlastungen helfen kein bisschen. Immer mehr Landwirte
können ihre laufenden Kosten nicht mehr decken, fahren Investitionen
zurück oder geben auf. Diese Entwicklung trifft jetzt mit voller
Wucht das Lagerhaus“, so Kammerhofer weiter.

„Der ÖVP-Landwirtschaftsminister schaut seit Jahren zu, wie
unsere Bauern unter Billigimporten und Brüsseler Handelsabkommen
zusammenbrechen. Das ist kein Zufall, das ist politisches Versagen
mit Ansage“, kritisiert Kammerhofer.

„Es braucht endlich wirksame Entlastungen für unsere Bauern,
damit die Arbeitsplätze in der Landarbeiterkammer bestehen bleiben.
Dazu gehören der Schutz vor Importen, weniger Bürokratie, die
Abschaffung der CO2-Strafsteuer, die Halbierung der Mineralölsteuer
und ein Dürrepaket, das diesen Namen auch verdient. Unsere Bauern und
die Arbeitsplätze, die an ihnen hängen, dürfen nicht länger aufs
Spiel gesetzt werden“, schließt Herbert Kammerhofer.