Wien (OTS) – „Der Stadtrechnungshof zeigt einmal mehr, wie unter der
politischen
Verantwortung von Ulli Sima bei den Wiener Stadtwerken mit Millionen
umgegangen wird: Allein 2023 wurden rund 2,9 Millionen Euro in den
Umbau des Schulungszentrums in TownTown gesteckt. Gleichzeitig gibt
es für das Zentrum nicht einmal eine eigene Vollkostenrechnung“,
kritisiert FPÖ-Stadtwerkesprecher LAbg. Klemens Resch.
Auch die Erfolgskontrolle ist laut Stadtrechnungshof noch nicht
ausreichend entwickelt. Dazu kommt, dass lediglich rund 30 Prozent
der definierten Zielgruppe das Schulungsangebot wahrnehmen.
„Und wofür sind bei Simas Stadtwerken offenbar Zeit und
Ressourcen vorhanden? Für einen konzernweiten Gender-Sprachleitfaden,
der den Genderstern sogar für die schriftliche und gesprochene
Kommunikation regelt. Seit 2024 wird zudem ‚divers‘ als dritte
Geschlechtseintragungsoption in den internen Systemen geführt. Auch
Kundensysteme und Kundenansprache werden entsprechend umgestellt.
Zusätzlich gibt es Trainings, die sogenannte ‚unbewusste Vorurteile‘
sichtbar machen sollen. Das ist woker Gender-Irrsinn, für den die
Wiener zu Recht kein Verständnis haben. Gleichzeitig herrscht bei
einem Millionenprojekt nicht einmal vollständige Kostenwahrheit“, so
Resch.
„Während Sima die Wiener bei Öffis, Parken und Gebühren immer
stärker zur Kasse bittet, fehlt in ihrem eigenen
Verantwortungsbereich die notwendige Kostenwahrheit. Schluss mit
ideologischen Spielwiesen. Bei den Wiener Stadtwerken müssen wieder
Wirtschaftlichkeit und der konkrete Nutzen für die Wiener im
Mittelpunkt stehen“, fordert Resch abschließend.