Rum (OTS) – Rum. „Staffelübergabe“ an der Privatklinik Hochrum. A.o.
Univ.-Prof.
Dr. Christian Fink folgt Dr. Thomas Finsterwalder, MBA als Ärztlicher
Direktor und übernimmt somit die medizinische Gesamtverantwortung für
das Traditionshaus mit 16 medizinischen Fachgebieten und rund 120
Belegärzt:innen. Fink, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und
Sporttraumatologie, beendet mit dem Wechsel seine operative Tätigkeit
und wird künftig die strategische und medizinische Weiterentwicklung
des Hauses mitverantworten.
„Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe “, bestätigt Fink.
„Nach 20 Jahren hier im OP kenne ich die Stärken der Privatklinik
Hochrum aus nächster Nähe. Jetzt möchte ich meinen Fokus darauf
richten, das Haus auf allen Ebenen dynamisch weiterzuentwickeln. “
Zwtl.: Qualität als Markenkern
Ein zentrales Element dieser künftigen Ausrichtung ist ein
geschärftes Qualitätsversprechen. Die Privatklinik Hochrum ist
bereits KTQ-zertifiziert – das anerkannte Gütesiegel für Struktur,
Prozesse und Managementsystem eines Krankenhauses. Ergänzend soll
unter Finks Leitung ein fachübergreifendes Qualitätsboard aufgebaut
werden, das für die einzelnen Fachbereiche eigene,
ergebnisorientierte Qualitätsstandards festlegt – etwa zu
Behandlungsresultaten oder zur Zufriedenheit der Patient:innen.
„Unser Anspruch ist, dass sich Qualität nicht nur behaupten,
sondern objektiv messen und nachvollziehbar belegen lässt “, so Fink.
Zwtl.: Sichtbare Fachzentren nach bewährtem Vorbild
Die Klinik plant, ihre 16 medizinischen Fachgebiete stärker zu
erkennbaren Schwerpunkten zu bündeln. Vorbild sind zwei bereits
etablierte Beispiele im eigenen Haus: die Unfallchirurgie Hochrum (
Praxis GELENKpunkt und Praxis Ortho Alps) sowie das Augenzentrum
Hochrum, die beide über Jahre hinweg zu eigenständigen, überregional
sichtbaren Anlaufstellen gewachsen sind. Dieses Modell soll behutsam
und in enger Abstimmung mit den unabhängig praktizierenden
Belegärzt:innen des Hauses auf weitere Fachbereiche übertragen
werden.
Zwtl.: Verstärkte internationale Ausrichtung
Ein weiterer Schwerpunkt wird im Ausbau der internationalen
Vernetzung bestehen. Die über zwei Jahrzehnte gewachsene Erfahrung im
Bereich der internationalen Ärztecommunity ebenso wie mit
internationalen Sportler:innen soll künftig der gesamten Klinik und
vor allem den Tiroler Patient:innen zugutekommen.
„Innsbruck und Tirol haben durch Sport, Tourismus und die Nähe zu
den Bergen eine besondere Anziehungskraft. Diese Stärke wollen wir
künftig für die Klinik als Ganzes nutzbar machen – ohne dabei unsere
Wurzeln als Tiroler Traditionshaus zu vergessen “, betont Fink.
Zwtl.: Investitionen in die Zukunft
Auch im Bereich der „Hardware“ investiert die Privatklinik
Hochrum massiv, um zukünftigen Herausforderungen im privaten
Spitalswesen zu begegnen. Aktuell erfolgen rund um den Standort
dringend benötigte Anpassungen der Parkkapazitäten. Bereits im
kommenden Jahr soll mit dem Neubau der gesamten OP-Infrastruktur eine
der modernsten Einrichtungen dieser Art in Europa entstehen.
Vor seinem Amtsantritt am 1. Oktober 2026 streut Fink seinem
Vorgänger Dr. Thomas Finsterwalder, MBA Rosen: „Das Haus und alle
Mitarbeiter:innen danken Thomas für sein großes Engagement. Der
Wunsch, seinen Fokus wieder auf die Arbeit mit den Patient:innen zu
richten, ist aber zu respektieren. Wir freuen uns jedenfalls, dass er
als Facharzt für Anästhesie dem Haus erhalten bleibt.“
Zwtl.: Vertiefende Informationen:
Zwtl.: A.o. Univ.-Prof. Dr. Christian Fink
Fink zählt zu den bekanntesten Kniechirurgen weltweit und wurde
2025 von der Gesellschaft für Orthopädie, Traumatologie und
Sportmedizin (GOTS) zum „Sportarzt des Jahres“ gewählt. Er
absolvierte den Großteil seiner Ausbildung an der Universitätsklinik
für Unfallchirurgie in Innsbruck. An der Privatklinik Hochrum
behandelte er die letzten zwei Jahrzehnte neben zahlreichen Tiroler
Patienten auch viele nationale und internationale
Spitzensportler:innen. Der gebürtige Oberösterreicher ist Facharzt
für Orthopädie und Traumatologie sowie für Unfallchirurgie und
Sporttraumatologie und habilitierte 2001 an der Medizinischen
Fakultät Innsbruck. Forschungsaufenthalte führten ihn unter anderem
nach Australien, an die Duke University und die University of
Pittsburgh (USA). In seiner Laufbahn veröffentlichte Fink über 300
wissenschaftliche Arbeiten vor allem auf dem Gebiet der
Kniechirurgie, hielt über 500 Vorträge in aller Welt und organisierte
zahlreiche Kongresse. Er ist aktives Mitglied nahezu aller
international führenden Fachgesellschaften im Bereich der Knie- und
Sportchirurgie.
Zwtl.: Die Privatklinik Hochrum, Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH:
Die Privatklinik Hochrum, Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH,
gehört zu den Unternehmen der Kreuzschwestern Gruppe (Kreuzschwestern
Europa Mitte GmbH). Im Verantwortungsbereich der Kreuzschwestern
Gruppe werden mehr als 7000 MitarbeiterInnen an 50 Standorten und
insgesamt 24 Unternehmen beschäftigt, wodurch die Gruppe zu einem der
größten privaten Träger im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen
zählt. Die Privatklinik Hochrum selbst blickt auf eine mehr als 140-
jährige Tradition der Kreuzschwestern in Tirol zurück und zählt heute
zu den größeren Privatkliniken Westösterreichs. Am Standort in
Innsbrucks Nachbargemeinde Rum sind rund 120 Belegärzt:innen in 16
medizinischen Fachgebieten tätig, von Orthopädie und Unfallchirurgie,
Neurochirurgie über Augenheilkunde bis zu weiteren konservativen und
operativen Disziplinen. Die Klinik verbindet moderne medizinische
Infrastruktur mit persönlicher Betreuung und wurde vor Jahren als
erste private österreichische Krankenanstalt KTQ-zertifiziert.
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