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Wissenschaft trifft Finanzierung: Der Boehringer Ingelheim Venture Fund vernetzt Wiens Life-Sciences-Ökosystem

Wien (OTS) – Von der ersten Laboridee bis zur Behandlung von
Patient*innen ist es
ein langer und oft ungewisser Weg, der finanziert werden muss. Der
Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF) will diesen Weg für
vielversprechende Forscher*innen und Gründer*innen verkürzen und
absichern. Unter dem Motto „Venture Fund & Friends“ brachte
Boehringer Ingelheim am 22. September Wissenschaftler*innen, Start-
ups, Investor*innen und Innovationsverantwortliche führender
Forschungsinstitute und Universitäten zusammen. Im Forschungsinstitut
für Molekulare Pathologie (IMP) wurde damit ein klares Zeichen für
Wien als starken Life-Sciences-Standort gesetzt.

Der BIVF investiert gezielt in Biotech-Unternehmen in frühen
Entwicklungsphasen, die das Potenzial haben, Behandlungsstandards zu
verändern: von Krebstherapien über Autoimmunerkrankungen bis zu
regenerativer Medizin. Im Zentrum steht dabei nicht die schnelle
Rendite, sondern der Beitrag zur Forschungspipeline von Boehringer
Ingelheim und damit letztlich zum Nutzen für Patient*innen.

ViraTherapeutics in Innsbruck zeigt, wie das in der Praxis
aussehen kann. Der Boehringer Ingelheim Venture Fund investierte 2015
in das Unternehmen, das damals eine innovative Plattform auf Basis
krebszerstörender Viren entwickelte. Diese soll gezielt Krebszellen
infizieren und zerstören, Tumorantigene freisetzen und dadurch eine
Immunantwort gegen weitere Tumorzellen auslösen, während gesundes
Gewebe geschont wird. Aus dem frühen Investment entstand 2016 eine
Partnerschaft, bevor Boehringer Ingelheim ViraTherapeutics 2018
vollständig übernahm. T3 Pharma und NBE Therapeutics in Basel,
Schweiz – beide im Verantwortungsbereich des Boehringer Ingelheim
Regional Center Vienna – sind weitere Beispiele für erfolgreiche
Investments und innovative Ansätze, um neuartige Krebstherapien zu
Patient*innen zu bringen.

Dr. Detlev Mennerich, Global Head des Boehringer Ingelheim
Venture Fund, erklärt: „Wir investieren frühzeitig in
wissenschaftliche First-in-Class-Konzepte und in die Menschen
dahinter. Wien zählt zu den europäischen Hotspots für exzellente
Grundlagenforschung.“

„Im Kern ging es uns bei dieser Veranstaltung in Wien darum,
Wissenschaft, Unternehmertum und Industrieerfahrung
zusammenzubringen“, ergänzt Paul Adam, Innovation Unit Site Head RCV
bei Boehringer Ingelheim. „Wir haben zugehört, Vertrauen aufgebaut
und langfristige Beziehungen angestoßen.“

Für Boehringer Ingelheim unterstreicht die Veranstaltung die
Rolle Wiens als strategischen Innovationsstandort und vertieft den
langfristigen Austausch mit der wissenschaftlichen und
biotechnologischen Community der Stadt.

Zwtl.: Der Boehringer Ingelheim Venture Fund

Seit 2010 investiert der Boehringer Ingelheim Venture Fund in
Unternehmen in frühen Entwicklungsphasen, die auf vielversprechender
akademischer Forschung basieren. Als Teil der Innovation Unit von
Boehringer Ingelheim verbindet der Fonds wissenschaftliche Expertise
mit langfristigem Kapital. So sollen Innovationen gefördert und die
Behandlungsstandards weiterentwickelt werden.

Fakten:

– Gegründet: 2010, als Evergreen-Fonds ohne feste Laufzeit

– Fondsvolumen: 350 Millionen Euro

– Investitionen: über 70 Start-ups seit Gründung

– Portfolio: mehr als 40 aktive Beteiligungen

– Globale Präsenz: Investmentteams in Europa, den USA und China

– Investitionsfokus: Onkologie, Immunologie, regenerative Medizin (
inkl. Zell-Reprogrammierung und Neurodegeneration),
Infektionskrankheiten mit Schwerpunkt antimikrobielle Resistenzen (
AMR) sowie digitale Lösungen für die pharmazeutische
Wertschöpfungskette

Zwtl.: Über das Event

Das Programm in Wien verband unterschiedliche Formate:

– Venture Fund & Friends (22. September): Das Flagship-Event des
Venture Fund bringt Wissenschaftler*innen, Start-ups, Investor*innen
und Innovationsverantwortliche aus dem Life-Science-Ökosystem Wiens
zusammen. Dabei waren unter anderem Direktor*innen Wiener
Wissenschaftsinstitute sowie Vizerektor*innen der meisten Wiener
Universitäten.

– Office Hours (23. September): Expert*innen von Boehringer Ingelheim
berieten Wiener Life-Sciences-Innovator*innen dabei,
wissenschaftliche Forschung in Start-ups zu überführen.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at