St. Pölten (OTS) – KORREKTUR-HINWEIS
Bitte die Korrektur bei der Schadenssumme der Dürreschäden beachten.
Traditionen bewahren, Kulturgut erhalten oder alte
Sorten retten: Es
gibt beispielhafte Initiativen und Projekte in ganz Österreich, die
sich für das Erhalten und Bewahren einsetzen. „Land und Leute“ stellt
in den nächsten Sendungen jeweils zwei von ihnen vor, aus denen das
Fernsehpublikum den „Land und Leute Favoriten 2026“ wählt.
Der erste Anwärter auf den Publikumspreis bewahrt Kärntner
Volkskultur: Harald Wenzl hat ein jahrhundertealtes Anwesen im
Metznitztal geerbt und veranschaulicht hier die Lebenswelt der
ländlichen Bevölkerung anno dazumal. Über sechs Jahre hinweg hat er
den historischen Stadl auf 1.200m Seehöhe in ein Museum verwandelt.
Er tritt an gegen die Retter von Sortenvielfalt in Niederösterreich:
Die Arche Noah in Schiltern bei Langenlois ist ein Verein, der seit
über 30 Jahren die Vielfalt der Kulturpflanzen bewahrt. Tausende alte
und seltene Sorten werden hier gerettet und wieder in die Gärten
gebracht. Dabei hilft ein Netzwerk an Erhalterinnen und Erhaltern,
die die Samen in ganz Österreich anbauen und vermehren.
Weitere Themen von „Land und Leute“ am 3. Oktober:
Dürreschäden in der Landwirtschaft
Allein die Hitzewellen von Juni bis Anfang September haben
Schäden in der heimischen Landwirtschaft von rund einer Milliarde
Euro verursacht. Eine Reportage bei betroffenen Betrieben und der
österreichischen Hagelversicherung mit möglichen Lösungsansätzen.
Wasserversorgung trotzt Dürre
Ein Vorzeigebeispiel für Wasserversorgung trotz Klimawandels und
Dürre liefert ein junger Landwirt im Waldviertel: Mit zwei
Wasserrückhaltebecken und einem Drainagebewässerungssystem schafft er
es, trotz Hitze die meisten Kulturen zu retten. Er war der einzige
Landwirt Europas, der an den heißesten Tagen Karfiol in Bioqualität
ausliefern konnte.
Elsbeere und Blüten
Beim Abrebeln der Elsbeeren zusehen oder Getränke aus Blüten und
Kräutern verkosten: Ein Lokalaugenschein bei Betrieben in
Niederösterreich, die ihre Produkte für Konsumenten und
Konsumentinnen erlebbar machen.
Redaktion: Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer