Wien (OTS) – Anlässlich der ersten Bilanz zum neuen System der Wiener
Wohnungsvergabe sieht der Wohnbausprecher der Wiener Volkspartei,
Gemeinderat Lorenz Mayer, weiterhin eine wesentliche Lücke bei den
Zugangsvoraussetzungen für Gemeindewohnungen.
„Mehr als 32.000 Anträge zeigen, welche große Bedeutung die
Vergabe von gefördertem Wohnraum in Wien hat. Umso unverständlicher
ist es, dass Deutschkenntnisse weiterhin keine Rolle spielen. Wer
langfristig von einer Gemeindewohnung profitieren möchte, sollte auch
in der Lage sein, sich mit Nachbarn, Hausverwaltung und öffentlichen
Stellen auf Deutsch zu verständigen“, so Mayer.
Die Wiener Volkspartei fordert daher ausreichende
Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 als Voraussetzung für den Zugang
zu einer Gemeindewohnung. Eine gemeinsame Sprache sei Grundlage für
Integration, gesellschaftliche Teilhabe und ein funktionierendes
Zusammenleben.
„SPÖ und Neos berücksichtigen im neuen System zahlreiche
Lebensumstände, lassen aber ein entscheidendes Integrationskriterium
weiterhin außen vor. Integration braucht nicht nur Angebote, sondern
auch klare Erwartungen. Deutsch ist der Schlüssel zu Bildung, Arbeit
und einem guten Miteinander und muss daher auch Voraussetzung für
eine Gemeindewohnung sein“, so Mayer abschließend.