Wien (OTS) – Die Wiener Vizebürgermeisterin und
Digitalisierungsstadträtin
besuchte die Österreichischen Medientage und diskutierte mit
Vertreter*innen aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft über die
Auswirkungen der digitalen Transformation auf Demokratie,
Arbeitsmarkt und Medienstandort.
Im Zentrum stand die Frage, wie Europa und Wien ihre digitale
Souveränität stärken können. Für die Stadt Wien ist digitale
Souveränität weit mehr als eine technische Debatte. Sie bedeutet,
zentrale digitale Infrastrukturen verantwortungsvoll zu gestalten,
sensible Daten zu schützen und technologische Entwicklungen am Wohl
der Menschen auszurichten. Der Digitale Humanismus bildet dabei
weiterhin die Leitlinie der Wiener Digitalpolitik. Gleichzeitig setzt
Wien auf hohe Datenschutz- und Sicherheitsstandards, Transparenz
sowie den Ausbau zukunftsfähiger digitaler Infrastruktur und
Förderung am Arbeitsmarkt.
„Wien muss dort First Mover sein, wo wir die Chance haben, neue
Technologien von Beginn an mitzugestalten. Gleichzeitig gilt: Stärken
stärken. Statt alles neu erfinden zu wollen, investieren wir gezielt
in jene Bereiche, in denen Wien bereits international stark ist, von
Life Sciences über KI bis Quantentechnologie. Entscheidend ist,
Forschung und Innovation mit Ausbildung und Arbeitsmarkt zu
verbinden. Denn technologischer Fortschritt muss am Ende auch bei den
Menschen ankommen, neue Chancen eröffnen und gute Arbeitsplätze
schaffen.“ , erklärte Vizebürgermeisterin Novak.
„Künstliche Intelligenz und neue digitale Technologien verändern
die Medienwelt grundlegend und eröffnen gleichzeitig neue
Möglichkeiten für Formate, Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle. Wien
verfügt über eine vielfältige Medienlandschaft. Entscheidend ist,
diesen Wandel verantwortungsvoll zu gestalten und dabei
journalistische Qualität, Transparenz, Medienvielfalt und
insbesondere die Menschen selbst konsequent mitzudenken“ , betont
Martin Schipany, Dienststellenleiter der MA 53 – Kommunikation und
Medien (KOM).
Die Stadt Wien bereitet sich bereits heute aktiv auf die
Veränderungen durch KI vor. Gemeinsam mit dem waff werden
Qualifizierungsangebote ausgebaut, um Beschäftigte beim Wandel von
Berufsbildern zu unterstützen und neue Chancen am Arbeitsmarkt zu
eröffnen. Ziel ist es, digitale Kompetenzen breit in der Bevölkerung
zu verankern und sicherzustellen, dass niemand durch die
technologische Entwicklung zurückgelassen wird.
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war die Zukunft des
Medienstandorts Wien. Die Medienbranche steht durch die Verlagerung
von Werbegeldern zu internationalen Plattformen sowie durch
technologische Umbrüche zunehmend unter Druck. Umso wichtiger sind
unabhängiger Qualitätsjournalismus, Medienvielfalt und innovative
Geschäftsmodelle. Wien setzt hier mit der Wiener Medieninitiative
seit Jahren österreichweit Maßstäbe. Mehr als 300 Projekte wurden
bislang unterstützt, über 1.200 Arbeitsplätze geschaffen oder
gesichert und Investitionen von mehr als 25 Millionen Euro ausgelöst.
„Gleichzeitig wollen wir innovative Unternehmen nicht nur beim
Gründen unterstützen, sondern sie gezielt dabei begleiten, zu wachsen
und zu skalieren. Damit investieren wir in Wiens Rolle als First
Mover am Digital- und Forschungsstandort. Diesen Weg werden wir
konsequent fortsetzen.“ so die Vizebürgermeisterin abschließend.
Die Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter
https://presse.wien.gv.at/ abrufbar.