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FPÖ – Nepp: Wohnungsvergabe NEU ist Mangelverwaltung statt echter Wohnbaupolitik

Wien (OTS) – Seit dieser Woche ist die Wohnungsvergabe NEU der Stadt
Wien in
Betrieb. Besonders scharf kritisiert der Wiener FPÖ-Chef Stadtrat
Dominik Nepp, dass die Staatsbürgerschaft weiterhin kein
entscheidendes Vergabekriterium ist. „Wer jahrelang gearbeitet,
Steuern bezahlt und zum Aufbau unseres Sozial- und Wohnsystems
beigetragen hat, darf bei der Vergabe nicht mit der ganzen Welt in
Konkurrenz gesetzt werden. Für uns ist klar: Geförderter Wohnraum
muss in erster Linie österreichischen Staatsbürgern zugutekommen. Ein
paar Bonuspunkte für einen längeren Hauptwohnsitz sind kein Ersatz
für einen echten Österreicher-Bonus.“

Kernstück der Wohnungsvergabe NEU ist ein Punktesystem, bei dem unter
anderem Wohnsituation, Wartezeit, Wohnkosten, Ausbildung,
Pflegebedarf oder die Dauer des Hauptwohnsitzes in Wien über die
Reihung entscheiden. Für Nepp löst dieses inakzeptable Durchleuchten
der Wohnungsinteressenten das eigentliche Problem jedoch nicht: „Die
rot-pinke Stadtregierung verwaltet mit einem komplizierten
Punktesystem lediglich den Mangel, den sie durch ihre verfehlte
Wohnbaupolitik selbst mitverursacht hat. Statt ausreichend leistbaren
Wohnraum zu schaffen, werden die Wohnungssuchenden durchleuchtet,
bewertet und nach Punkten gereiht.“

Zudem darf die Digitalisierung nicht zur zusätzlichen Hürde werden.
Auch Inhaber eines bestehenden Wiener Wohn-Tickets müssen sich für
das neue System neu registrieren und entsprechende Daten und
Nachweise einbringen. „Gerade ältere Wiener dürfen nicht zu
Bittstellern in einem digitalen Punktedschungel gemacht werden. Wien
braucht mehr leistbare Wohnungen, klare Vergaberegeln und einen
echten Vorrang für österreichische Staatsbürger und keine neue
Mangelbürokratie“, so Nepp, der sich entschieden gegen die
Wohnungsvergabe NEU ausspricht.