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Ludwig/Neumayer/Hanke/Malkoc: Wien vergibt Wohnungen nach Bedarf, nicht nach Geldbörse

Wien (OTS) – Seit dem 22. September 2026 vergibt Wien
Gemeindewohnungen und
geförderte Wohnungen nach einem neuen Modell. Ein gemeinsames Wiener
Wohn-Ticket gilt für beide Wohnformen, ein Bonuspunkte-System ersetzt
die bisherigen starren Wohnbedarfsgründe. Mehr als 38.500 Haushalte
haben sich bereits über die Wohnungsvergabe NEU registriert.

„Leistbares Wohnen gehört zu den zentralen Versprechen unserer
Stadt. Seit mehr als hundert Jahren übernimmt Wien Verantwortung
dafür, dass ein gutes Zuhause keine Frage der Geldbörse ist. Dieses
Wiener Modell hat sich über Generationen bewährt und gleichzeitig
entwickeln wir es laufend weiter. Denn die Lebensrealitäten der
Menschen verändern sich und eine moderne Stadt muss darauf Antworten
geben. Mit der Wohnungsvergabe NEU sorgen wir dafür, dass leistbarer
Wohnraum noch gezielter dort ankommt, wo er am dringendsten gebraucht
wird. Das ist soziale Sicherheit, auf die sich die Wienerinnen und
Wiener verlassen können“, betont SPÖ Wien-Landesparteivorsitzender
Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.

„Wer in Wien eine Wohnung sucht, lebt in aller Regel seit vielen
Jahren hier. Das ist kein Gefühl, das sind die Zahlen: Der Wien-Bonus
ist unter allen Registrierten die mit Abstand häufigste Kategorie.
Zwei Jahre durchgehender Hauptwohnsitz sind die Mindestvoraussetzung,
sein volles Gewicht erreicht der Wien-Bonus erst nach zwanzig Jahren.
Andere leben davon, Menschen gegeneinander auszuspielen, die alle
dasselbe brauchen, nämlich eine leistbare Wohnung. Wir als Wiener
Sozialdemokratie halten dagegen, und zwar mit Regeln, die jede und
jeder nachlesen kann. Jede Reihung liegt offen und ist überprüfbar.
Das ist der Unterschied zwischen Politik und Parole“, führt SPÖ Wien-
Landesparteisekretär Jörg Neumayer, MA, weiter aus.

„Wer aus einer Gewaltbeziehung geht, wer sich trennt, wer Kinder
allein großzieht, braucht zuerst ein Dach über dem Kopf. Ohne eigene
Wohnung bleibt jede Entscheidung Theorie“, unterstreicht Marina
Hanke, BA, Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen. „Mehr als acht von zehn
Alleinerziehenden sind Frauen, und Wien hat das früh erkannt. Das
eigene Wohn-Ticket für Alleinerziehende gibt es seit Jahren. Künftig
werden aber auch weitere Aspekte berücksichtigt: Etwa ob der
Wohnungsverlust droht, die Wohnkosten nicht mehr geschultert werden
können oder ob man schwanger ist. Weiters wird auch berücksichtigt,
ob Frauen von Gewalt betroffen sind und deswegen ein sicheres,
eigenes Zuhause brauchen. Für uns Wiener SPÖ-Frauen ist genau das
sozialdemokratische Frauenpolitik: nicht darüber reden, dass Frauen
unabhängig sein sollen, sondern die Bedingungen dafür schaffen.“

„In vielen europäischen Städten ist die erste eigene Wohnung für
junge Menschen unerreichbar geworden. In Wien ist sie es nicht, und
das ist eine politische Entscheidung. Gerade in Zeiten steigender
Lebenshaltungskosten ist es wichtig, dass eine Stadt junge Menschen
beim Schritt in ein selbstständiges Leben unterstützt. Wer eine
Ausbildung macht, studiert oder gerade ins Berufsleben startet, soll
nicht jahrelang darauf warten müssen, sich ein eigenes Zuhause
leisten zu können. Wien kümmert sich darum, dass auch die nächste
Generation gute Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben in unserer
Stadt hat. Wien schafft Zuhause. Seit Generationen. Für
Generationen.“, so Jasmina Malkoc, BA MSc, Vorsitzende der Jungen
Generation Wien, abschließend. (Schluss)