Wien (OTS) – Bund und zahlreiche Bundesländer schaffen mit der
„Plattform
Räumliche Energieplanung“ (PREP) erstmals eine gemeinsame Grundlage
für die Energieplanung. Das Projekt startet mit breiter Beteiligung
der Bundesländer und ist als langfristige Kooperation angelegt. Ziel
ist es, schrittweise österreichweit vergleichbare Energiedaten und
Methoden bereitzustellen. Auf energieplanung.gv.at sollen künftig
relevante Energiedaten, praxisnahe Planungswerkzeuge und
Energieatlanten gebündelt werden. Für die Umsetzung stellt die
Koordinierungsstelle für räumliche Energieplanung im Klima- und
Energiefonds über drei Jahre insgesamt 6 Millionen Euro, dotiert aus
Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus
(BMWET), zur Verfügung.
Verlässliche und vergleichbare Daten sind eine wichtige
Voraussetzung für die Energiewende. PREP schafft dafür technische und
methodische Grundlagen und unterstützt eine gezieltere regionale
Energieplanung.
Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner : „Unsere
Energiezukunft können wir nur gemeinsam gestalten. PREP zeigt, wie
Bund und Länder ihre Kräfte bündeln, Wissen teilen und gemeinsam an
Lösungen arbeiten. Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage für die
Wärmewende.“
Bernd Vogl , Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Die
Energiewende braucht verlässliche und vergleichbare Informationen.
PREP schafft eine solide Grundlage und ermöglicht eine gezieltere
Planung auf regionaler Ebene. Davon profitieren Bund, Länder und
Gemeinden bei der Transformation unseres Energiesystems.“
Zwtl.: Über die Plattform energieplanung.gv.at
Die Plattform stellt ein österreichweites
Energieinformationssystem mit Planungsinstrumenten und räumlich
aufbereiteten Daten bereit. Dazu zählen etwa Informationen zum Wärme-
und Kältebedarf, zu erneuerbaren Energien und zu netzgebundenen
Energiesystemen.
Die GIS-basierten Anwendungen sollen Gemeinden, Ländern und dem
Bund künftig eine gemeinsame Informationsgrundlage bieten. Sie
unterstützen unter anderem die kommunale Wärmeplanung einschließlich
der Berücksichtigung von Kühlung sowie die Vorbereitung und Planung
von Energieprojekten.
Das erste Plattformtreffen findet noch heuer in Wien statt. Im
Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch, die Abstimmung
gemeinsamer Herausforderungen sowie die Nutzung von Synergien bei der
Bereitstellung und Verwendung von Gebäude- und Energiedaten.
Weiterführende Links:
www.energieplanung.gv.at