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Nationalrat – Oxonitsch: Alles tun für Kinderschutz und gegen Kindesmissbrauch

Wien (OTS) – SPÖ-Kinderrechtesprecher Christian Oxonitsch betonte in
der
Nationalratsdebatte am Mittwoch zum aktuellen Kindesmissbrauchs-Fall,
dass es „die verdammte Pflicht der Politik ist, alles
Menschenmögliche zu tun, damit kein Kind sexuellen Missbrauch
erlebt“. Dazu müsse und werde man immer wieder prüfen, ob es Lücken
im Strafrecht oder im Kinderschutz gibt – „egal, ob im Kinderzimmer,
im Klassenzimmer, im Sportverein oder im digitalen Raum – Kinder
müssen geschützt sein“, so Oxonitsch. ****

Wichtig sei ihm, so Oxonitsch, die Perspektive des Kindes ins
Blickfeld zu rücken. „Das tut die FPÖ leider nicht. Sie redet in der
Debatte von allem Möglichen – von ‚Kulturschickeria‘, von
Freimaurern, von Corona – aber sie redet kaum über die Opfer“,
kritisierte Oxonitsch. Einen „Promi-Bonus“, wie von der FPÖ
behauptet, gebe es seitens der Justiz bei solchen Fällen natürlich
nicht – „diesen Promi-Bonus gab es auch nicht, als 2024 ein damaliger
FPÖ-Funktionär wegen des Besitzes von Missbrauchsdarstellungen
verurteilt wurde, oder als ein damaliger FPÖ-Vizebürgermeister in
Oberösterreich wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde, oder als ein
ehemaliger FPÖ-Gemeinderat in Graz wegen des Besitzes sexueller
Gewaltdarstellungen an Kindern verurteilt wurde“, so Oxonitsch. Sein
Appell: „Die Betroffenheit über den aktuellen schrecklichen Fall muss
dazu führen, gemeinsam zu einem besseren Schutz der Kinder zu
kommen.“ (Schluss) ah/lw