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Internationale Studie untersucht Brandrisiken von brennbaren und nicht brennbaren Tragwerkssystemen

Brüssel/Wien (OTS) – BIBM, der Verband der europäischen
Betonfertigteilindustrie, und
Concrete Europe beauftragten Augustas Risk Services mit der
Durchführung einer vergleichenden Brandrisikoanalyse und
veröffentlichen nun die abgeschlossene Studie sowie deren Ergebnisse.

Die Studie vergleicht brennbare und nichtbrennbare
Tragwerkssysteme , indem sie untersucht, wie diese den Brandverlauf,
das Tragverhalten, die Schäden sowie die Reparatur und
Wiederherstellung nach einem Brand unter realistischen Szenarien bei
fünf Gebäudetypen und in verschiedenen europäischen Länderkontexten
beeinflussen.

Unter Verwendung eines risikobasierten Ansatzes bewertet die
Analyse weitreichendere Brandfolgen, darunter
Betriebsunterbrechungen, Reparierbarkeit und wirtschaftliche
Auswirkungen . Sie blickt über die Standarddauer von
Feuerwiderstandsprüfungen hinaus und berücksichtigt, wie sich Gebäude
unter realistischen und schwerwiegenderen Brandszenarien verhalten.

Die Ergebnisse zeigen, dass nicht brennbare
Stahlbetonkonstruktionen nicht zur Brandlast beitragen, im
Allgemeinen stabilere Bedingungen für Löscharbeiten bieten und oft
eine ausreichende Resttragfähigkeit bewahren, um lokale Reparaturen
und eine schnellere Wiederherstellung nach einem Brand zu
ermöglichen.

Im Gegensatz dazu können brennbare Bauteile unter extremen
Brandbedingungen zur Brandausbreitung beitragen, die Branddauer
verlängern, den Schaden und den Wiederaufbaubedarf erhöhen sowie zu
längeren Ausfallzeiten führen.

Insgesamt zeigt die Studie, dass Brandschutz anhand der gesamten
Folgen eines Brandes bewertet werden sollte und nicht nur anhand der
Ergebnisse standardmäßiger Feuerwiderstandsprüfungen. Die Wahl der
Materialien kann beeinflussen, wie sich ein Brand entwickelt, wie
weit er sich ausbreitet, ob die Konstruktion stabil bleibt und wie
schnell ein Gebäude repariert und wieder nutzbar gemacht werden kann.

Nachhaltiges Bauen muss auch sicheres Bauen sein. Gebäude sollten
die Umweltbelastung verringern und gleichzeitig Menschen schützen,
die Ausbreitung von Bränden begrenzen, Schäden reduzieren und die
Wiederherstellung nach einem Brand unterstützen.

Die vollständige Studie und ihre wichtigsten Ergebnisse können
auf der Webseite des Verbands Österreichischer Betonfertigteilwerke
abgerufen werden:

Die komplette Studie auf deutsch

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie (Zusammenfassung)

Die komplette Studie auf englisch

Zwtl.: Über den VÖB

Der Verband Österreichischer Betonfertigteilwerke (VÖB) ist die
zentrale Interessensvertretung der österreichischen
Betonfertigteilhersteller. Der 1955 gegründete Verband vertritt rund
70 Mitgliedsbetriebe – und damit den Großteil aller in Österreich
produzierenden Betonfertigteilwerke. Der VÖB wurde nach dem
österreichischen Vereinsrecht gegründet, ist eine freiwillige
Interessensvertretung und versteht sich als innovativer und
aufgeschlossener Wirtschaftsverband. Die Betonfertigteilbranche ist
ein bedeutender Bereich der österreichischen Bauwirtschaft. Die
Branche steht mit ihren hochwertigen Produkten aus inländischer
Wertschöpfung für Leistungsfähigkeit, Qualitätsdenken,
ressourcenschonende Produktion und qualitatives Wachstum. Damit
leisten die österreichischen Betonfertigteilwerke einen bedeutenden
Beitrag zum zukunftsfähigen und nachhaltigen Bauen. Mehr
Informationen unter www.voeb.com

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