Salzburg/Anif (OTS) – Am Dienstag, den 24. November 2026 ,
veranstalten die beiden
Initiatoren Thomas Reisenzahn und Marco Riederer im Hotel Hubertushof
in Anif bei Salzburg die „Alpine Hospitality Inside – Masterclass“ .
Im Mittelpunkt des eintägigen Praktikerseminars steht die Frage, wie
Hotelimmobilien im alpinen Raum heute erfolgreich entwickelt,
modernisiert, finanziert und langfristig im Wert gesichert werden
können.
Die Rahmenbedingungen für Hotelinvestitionen haben sich deutlich
verändert. Steigende Bau- und Finanzierungskosten, höhere
Anforderungen der Banken, veränderte Gästebedürfnisse und neue
Betreiberkonzepte machen Investitionsentscheidungen komplexer denn
je. Gleichzeitig gilt: Mehr Investition bedeutet nicht automatisch
mehr Ertrag.
Zwtl.: Sinkende Renditen trotz steigender Immobilienwerte
Wächst der Immobilienwert stärker als der operative Ertrag, sinkt
die Rendite des eingesetzten Kapitals. Für Eigentümer und Investoren
bedeutet das: Ein Hotel kann auf dem Papier einen hohen
Immobilienwert aufweisen, während die tatsächliche wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit des Betriebs deutlich schwächer ausfällt.
„Die zentrale Frage lautet heute nicht mehr nur, wie viel
investiert wird, sondern ob eine Investition nachhaltig zusätzliche
Ertragskraft schafft. Hotelimmobilie und Hotelbetrieb müssen
gemeinsam gedacht werden“ , betont Thomas Reisenzahn .
Zwtl.: Finanzierung wird anspruchsvoller
Auch für Banken gewinnt die operative Leistungsfähigkeit eines
Hotels weiter an Bedeutung. Entscheidend sind nicht allein
Sicherheiten und Immobilienwerte, sondern vor allem Cashflow, GOP und
Schuldendienstfähigkeit .
Steigen die Aktiva eines Betriebs, ohne dass das operative
Ergebnis entsprechend mitwächst, führt dies häufig zu höheren
Eigenkapitalanforderungen, strengeren Prüfungen und einer
eingeschränkten Finanzierbarkeit weiterer Investitionen.
Damit wächst die Bedeutung eines strategisch durchdachten
Finanzierungskonzepts.
Zwtl.: Flächeneffizienz als zentraler Kostenfaktor
Ein weiterer Schwerpunkt der Masterclass ist die Frage, wie sich
Baukosten durch eine optimierte Flächeneffizienz und ein durchdachtes
Raumprogramm reduzieren lassen.
Dabei geht es unter anderem darum, wie viel Bruttogeschossfläche
pro Zimmer tatsächlich notwendig ist. Denn trotz gestiegener
Anforderungen an Komfort, Aufenthaltsqualität und großzügigere
Raumkonzepte bleibt die Fläche einer der wichtigsten Hebel bei der
Kostenoptimierung – insbesondere vor dem Hintergrund sinkender
Aufenthaltsdauern.
Logistische Abläufe, Back-of-House-Bereiche und betriebliche
Prozesse sollten daher bereits in einer frühen Planungsphase
berücksichtigt werden. Hotels sind komplexe Sonderimmobilien mit
zahlreichen funktionalen und technischen Spezialbereichen, die eine
entsprechend erfahrene und vorausschauende Planung erfordern.
Zwtl.: Produkt und Zielgruppe zuerst definieren
Vor jeder Investition sollten Produkt, Zielgruppe und
Positionierung klar definiert werden. Erst danach kann beurteilt
werden, welche baulichen Maßnahmen tatsächlich sinnvoll sind.
Ziel muss es sein, ein klares Alleinstellungsmerkmal zu
entwickeln und gleichzeitig sicherzustellen, dass Investitionen die
Attraktivität des Produkts erhöhen und wirtschaftlich tragfähig
bleiben.
„Eine gute Hotelinvestition beginnt nicht beim Grundriss oder bei
der Architektur, sondern bei der Frage, welches Produkt für welche
Zielgruppe langfristig erfolgreich sein kann“ , erklärt Marco
Riederer .
Zwtl.: Hotelimmobilien und Betriebsnachfolge
Besonders relevant ist die Entwicklung steigender Immobilienwerte
auch bei Betriebsübergaben und Nachfolgeregelungen.
Die übergebende Generation orientiert sich häufig am gestiegenen
Immobilienwert und verbindet damit entsprechende Kaufpreis- oder
Abfindungserwartungen. Die nächste Generation muss eine Übernahme
jedoch aus dem laufenden Betrieb finanzieren.
Steigt der Immobilienwert deutlich stärker als der Cashflow, kann
dadurch eine erhebliche Finanzierungslücke entstehen. Eine
Betriebsnachfolge scheitert dann nicht am vorhandenen Vermögen,
sondern an der wirtschaftlichen Tragfähigkeit.
Zwtl.: Von der Idee zur finanzierungsfähigen Hotelimmobilie
Die Alpine Hospitality Inside – Masterclass verbindet deshalb die
Themen Strategie, Wirtschaftlichkeit, Architektur, Finanzierung und
Immobilienwert und zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, worauf es
bei zukunftsfähigen Hotelprojekten ankommt.
Thematische Schwerpunkte sind unter anderem:
–
Benchmarks, Renditen und Wirtschaftlichkeit
–
Positionierung und Nachfrageentwicklung
–
nachhaltige Wertsteigerung von Hotelimmobilien
–
Businessplan und Investitionsrechnung
–
Architektur und Flächeneffizienz
–
Finanzierung und Bankfähigkeit
–
Zusammenspiel von Betrieb und Immobilie
Den Abschluss bildet eine Paneldiskussion unter dem Titel „Von
der Idee zur finanzierungsfähigen Hotelimmobilie“ .
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Eigentümer,
Betreiber, Nachfolger, Hoteliers, Projektentwickler, Banken,
Investoren, Architekten, Planer sowie Führungskräfte der alpinen
Ferienhotellerie .
Zwtl.: Veranstaltungsinformationen
– Termin: Dienstag, 24. November 2026
– Ort: Hotel Hubertushof, Alpenstraße 110, 5081 Anif bei Salzburg
– Teilnahmegebühr: EUR 380,– zzgl. USt., inklusive Praxis-
Seminarunterlagen
– Veranstalter / Initiatoren: Thomas Reisenzahn und Marco Riederer
Weitere Informationen finden Sie in der detaillierten
Programmübersicht
Details und Anmeldung unter www.alpine-hospitality-inside.at