Wien (OTS) – Anlässlich des Internationalen Tags der Demokratie
fordert Südwind
von der Bundesregierung mehr Unterstützung für demokratiefördernde
Initiativen sowie bessere Rahmenbedingungen für Demokratiebildung und
Globales Lernen. „Die Fähigkeit, demokratische Strukturen zu
verstehen, um sich verantwortungsvoll am politischen und
gesellschaftlichen Leben zu beteiligen, ist junge Menschen heute
unverzichtbar“, sagt Südwind-Geschäftsführer Konrad Rehling .
„Angesichts zunehmender Desinformations-Kampagnen und gezielter
gesellschaftlicher Spaltung braucht es dringend mehr Unterstützung
der Bundesregierung zur Absicherung unserer Demokratie.“
Die aktuelle Tendenz gehe leider in die falsche Richtung,
kritisiert Südwind Rückschritte in der Bildungspolitik:
„Zivilgesellschaftliche Arbeit wird oft in Frage gestellt,
Förderungen werden gekürzt und wichtige Schwerpunkte wie Globales
Lernen werden aus dem AHS-Lehrplan gestrichen. Es braucht hier
dringend eine Trendwende!“, fordert Konrad Rehling.
Zwtl.: Demokratie verstehen, mitgestalten und bewahren
„Demokratie lebt davon, dass alle Stimmen gehört werden. Südwind
gibt jungen Menschen die nötigen Werkzeuge an die Hand, um sich aktiv
in politische Prozesse einzubringen. Über unsere Bildungs- und
Jugendprojekte machen wir das Funktionieren politischer Institutionen
verständlich und bringen junge Menschen in den direkten Austausch mit
Entscheidungsträger:innen – von der Gemeinde bis zum EU-Parlament“,
so Südwind-Geschäftsführer Rehling.
Die Bildungsarbeit von Südwind setzt auf das bewährte Konzept des
Globalen Lernens (Global Citizenship Education): Junge Menschen
werden dazu ermutigt, sich kritisch mit globalen Zusammenhängen
auseinander zu setzen und lernen Möglichkeiten kennen, um ihre
Anliegen vorzubringen. Statt Frontalunterricht setzt Südwind auf
partizipative, kreative und erfahrungsorientierte Methoden – etwa
Planspiele, Simulationen und Workshop-Formate. Die
Bildungsarbeiter:innen von Südwind vermitteln Vorträge von
Expert:innen, ermöglichen internationalen Austausch, erklären die
Funktionsweisen der Gesetzgebung und bringen junge Menschen mit
Entscheidungsträger:innen in Österreich und auf EU-Ebene zusammen.
Zwtl.: Projekte für politische Teilhabe und gesellschaftliches
Engagement
Projekte wie Y-Turnout EU fördern die politische Teilhabe von
Jugendlichen und zeigen auf, wie sie europäische Politik konkret
mitgestalten können. Global Districts stärkt das Engagement von
sozial benachteiligten jungen Erwachsenen, Jugendlichen aus dem
ländlichen Raum und vor allem jenes von Mädchen und jungen Frauen.
Darüber hinaus vermittelt Südwind bei österreichweiten Workshops
Knowhow zu globalen Zusammenhängen, Medienkompetenz und soziales
Lernen. Diese Angebote tragen dazu bei, Extremismus vorzubeugen und
demokratische Kompetenzen zu stärken.