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Haus Leopoldau: Keinerlei nachwirkende Folgen nach Medikationsvorfall – Vorstand informiert

Wien (OTS) – Der Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser –
Häuser zum
Leben informierte am 17. August 2026 öffentlich über einen
Medikationsvorfall. Im Haus Leopoldau wurde festgestellt, dass es bei
20 von insgesamt 350 Bewohnerinnen und Bewohnern zu einer
abweichenden Medikation gekommen war. Die Häuser zum Leben haben
umfassende Maßnahmen zur vollständigen Aufarbeitung des Vorfalls
ergriffen. In der heutigen Sitzung des Vorstands der Häuser zum
Leben, der entsprechend den politischen Mehrheitsverhältnissen im
Wiener Gemeinderat besetzt ist, wurde über den Stand der lückenlosen
Aufklärung sowie über bereits umgesetzte und weitere geplante
Maßnahmen informiert.

Zwtl.: Unauffälliger Gesundheitszustand bei allen 20 betroffenen
Bewohnerinnen und Bewohnern

Die kontinuierliche medizinische und pflegerische Betreuung der
20 betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wurde durch ergänzende
Untersuchungen und vorsorgliche Labortests begleitet. Dabei ergaben
sich keinerlei Hinweise auf nachwirkende Folgen. Der
Gesundheitszustand aller betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner ist
unauffällig.

Zwtl.: Vollständige Aufklärung oberstes Gebot

„Das Wohlergehen und die Sicherheit der Bewohnerinnen und
Bewohner stehen für uns an oberster Stelle. Deshalb war es richtig
und notwendig, unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls
unabhängige Expertinnen und Experten mit der Aufklärung zu
beauftragen. Entscheidend ist, dass nun Klarheit geschaffen,
Konsequenzen gezogen und aus diesem Vorfall die richtigen Lehren
gezogen werden“, so der Präsident der Häuser zum Leben,
Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

Zwtl.: Vorstand begrüßt umfassende Aufklärung und eingeleitete
Maßnahmen

Auch die Vizepräsidentin des Vorstands der Häuser zum Leben,
Gemeinderätin Dr. in Arabel Bernecker-Thiel (NEOS), bekräftigt:
“Transparenz, Verantwortung und lückenlose Aufklärung waren und sind
für den Vorstand zentrale Grundsätze im Umgang mit diesem Vorfall.
Die heutige Sitzung ermöglichte eine vollständige und
nachvollziehbare Rekonstruktion des Sachverhalts, als wichtige
Grundlage für bereits umgesetzte oder in Umsetzung befindliche
Maßnahmen. Besonders wichtig ist die Bestätigung, dass es allen
betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern gut geht.“

Im Anschluss an die Sitzung hielt der Vorstand der Häuser zum
Leben gemeinsam fest: „Der Vorstand ist sich einig, dass ein solcher
Vorfall nicht hätte passieren dürfen. Wir begrüßen die umfassende
Aufklärung, sowie die bereits gesetzten Maßnahmen. Darüber hinaus
beauftragt der Vorstand die Geschäftsführung mit der weiteren
Umsetzung der im Zuge der externen Begutachtung identifizierten und
empfohlenen Maßnahmen zur Stärkung der Qualitätssicherung, sowie in
der nächsten Sitzung einen Bericht über den Umsetzungsstand
vorzulegen.“ Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls
wurden umfassende personelle und qualitätssichernde Maßnahmen
gesetzt.

Zwtl.: Konsequente Umsetzung von Maßnahmen

Christian Hennefeind, Geschäftsführer der Häuser zum Leben: „Von
Beginn war es unser Ziel, den Vorfall im Haus Leopoldau vollständig
aufzuklären. Wir wollen aber auch deutlich machen, dass dieser nicht
die Arbeit der vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
unseren Häusern widerspiegelt. Sie leisten tagtäglich verlässliche
und professionelle Arbeit für die Menschen, die uns anvertraut sind.“
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurde eine erfahrene
Führungskraft mit der interimistischen Leitung des Hauses Leopoldau
betraut. Parallel dazu wurde die langfristige Nachbesetzung rasch
geregelt.

Zwtl.: Langjährige Hausleitung übernimmt ab 1. Oktober 2026

Die künftige Hausleitung verfügt über langjährige Erfahrung im
Gesundheits- und Sozialbereich und ist durch ihre mehr als
zwölfjährige Tätigkeit in unterschiedlichen Führungsfunktionen
bereits mit den Häusern zum Leben vertraut. Bereits seit Anfang
September begleitet sie die interimistische Hausleitung im Haus
Leopoldau. „Mit der neuen Hausleitung übernimmt eine äußerst
erfahrene Führungskraft die Verantwortung für das Haus Leopoldau.
Durch die frühzeitige Einbindung und den strukturierten
Übergabeprozess schaffen wir Kontinuität für unsere Bewohnerinnen und
Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Simon Bluma,
stellvertretender Geschäftsführer und Bereichsleiter Häuser der
Häuser zum Leben.

Die Häuser zum Leben werden laufend überprüfen, ob die gesetzten
Maßnahmen wirksam greifen. Das gemeinsame Ziel bleibt, das
Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner im Haus zu gewährleisten.