St. Pölten (OTS) – „Die Lkw-Maut auf Landesstraßen war von Anfang an
ein
wirtschaftsfeindlicher Murks. Wer Transporte künstlich verteuert,
belastet unsere Betriebe, schwächt den Wirtschaftsstandort und treibt
die Preise für die Bevölkerung weiter nach oben. Gut, dass dieser
Irrweg vorerst beendet wird“, kommentiert Niederösterreichs
Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer die Entscheidung
des Burgenlandes, die geplante zusätzliche Lkw-Maut auf Landesstraßen
nicht umzusetzen.
Auch verkehrspolitisch sei der ursprüngliche Ansatz falsch
gewesen. „Die Lkw lösen sich durch eine zusätzliche Maut nicht in
Luft auf. Der Schwer- und Transitverkehr gehört dorthin, wo er
hingehört: auf das dafür ausgebaute hochrangige Straßennetz. Dafür
braucht es ein leistungsfähiges hochrangiges Straßennetz und keine
neuen Abkassiermodelle“, hält Landbauer fest.
Umso widersprüchlicher sei es, wenn die burgenländische SPÖ nun
selbst davon spreche, den Transit auf das hochrangige Straßennetz zu
lenken, gleichzeitig aber weiterhin gegen den Lückenschluss der A3
Richtung Ungarn auftrete. „Wer ernsthaft weniger Transit auf
Landesstraßen und durch Ortsgebiete will, kann sich nicht
gleichzeitig gegen leistungsfähige Verbindungen im hochrangigen
Straßennetz stellen. Verkehrspolitik braucht Hausverstand und eine
klare Linie statt ständig neuer Experimente auf dem Rücken der
Bevölkerung“, so Landbauer.
„Für Niederösterreich gilt eine klare Linie: Wir belasten unsere
Betriebe nicht mit neuen Wegzöllen, sondern schaffen verlässliche
Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Unsere Aufgabe ist es, den
Wirtschaftsstandort zu stärken, die Infrastruktur leistungsfähig zu
halten und unsere Landsleute vor weiteren Belastungen zu schützen.
Genau dafür stehe ich“, so Landbauer.