Schönheit

Theater am Werk präsentiert Spielzeit 2026 I 2027

Wien (OTS) – Um erste Einblicke in das Programm der kommenden
Spielzeit zu geben,
lud das Theater am Werk am 07. September 2026 zum großen
Saisonauftakt in den Standort im Kabelwerk. Mit einer spannenden
ästhetischen Fülle geht es in der vierten Spielzeit unter der
Künstlerischen Geschäftsführung von Esther Holland-Merten weiter im
Programm des Theater am Werk. Welche Möglichkeiten das Theater als
Ort der Vernetzung eröffnet, beschreibt Esther Holland-Merten so:

„Es ist genau das, woran ich glaube: an Räume, in denen wir
einander begegnen können, ohne uns sofort einig werden zu müssen.
Räume, in denen Unterschiedlichkeit nicht trennt, sondern sichtbar
wird. Für mich liegt darin eine der wichtigsten Aufgaben von Kunst –
nicht Antworten zu geben, sondern Verbindungen zu ermöglichen – in
aller Verschiedenheit.“

Die Saison 2026 | 2027 im Theater am Werk vereint Schauspiel,
Musiktheater, Performance, Zirkus, Poetry Slam, Late Night-Formate
und experimentelle Musik zu einem abwechslungsreichen Programm voller
künstlerischer Vielfalt und unerwarteter Begegnungen.

Zwtl.: Eigenproduktionen 2026 | 2027

Nach einer restlos ausverkauften ersten Spielserie von Die Quelle
von Calle Fuhr in Zusammenarbeit mit der Investigativ-
Rechercheplattform DOSSIER ist die Produktion ab Oktober wieder im
Theater am Werk Programm sowie im März 2027 auf Einladung des
Südtiroler Kulturinstituts dort auf Gastspiel.

Gemeinsam mit dem Performance-Kollektiv Showcase Beat Le Mot
entwickelt das Theater am Werk im Jänner 2027 die Produktion Raven
mit Long Covid . Bezugsrahmen ist die chronische Erkrankung ME/CFS.
Es entsteht eine Zusammenkunft, die an drei Tagen mit künstlerischen
Beiträgen von vielen verschiedenen Künstler*innen in den
Räumlichkeiten des Theater am Werk im Kabelwerk stattfindet.

In einer langen Nacht der ungeförderten Projekte, Liebe & Lametta
(Mai 2027), stehen künstlerische Vorhaben im Rampenlicht, die im
Förderprozess nicht erfolgreich waren. Sie erhalten aus einem Open
Call mit anschließender Auslosung heraus die Möglichkeit, ihre
Projektideen dem Publikum vorzustellen. Liebe & Lametta feiert das
Unfertige, das Noch-nicht-Realisierte und das Potenzial.

Zwtl.: Ausblick 2026 | 2027

Eröffnet wird die Saison am 10.09. mit åbgspüt – diverCITYLABs
high performance festival . Das Theater am Werk freut sich auf die
geballte Kraft aus 13 Jahren diverCITYLAB. Ende September zeigt das
Erfolgsteam Imre Lichtenberger Bozoki und Johannes Schrettle ihre
neue Produktion: ein „artenübergreifendes Singspiel“ Maria und die
Fledermaus . Überspitzt und voller Ironie arbeitet sich das E3
Ensemble in Eine Ballettoper (Wiederaufnahme: Oktober 2026) am
Narzissmus der Kunstwelt, der Politik und an seiner eigenen
Selbstverherrlichung ab und zeigt mit RAK RAK im Frühjahr 2027 eine
Neuproduktion. Im November wird das Festival ON THE EDGE
internationale und zeitgenössische Positionen der Zirkuskunst auf den
Bühnen am Petersplatz und im Kabelwerk präsentieren.

Außerdem freut sich das Theater am Werk, die erfolgreiche
Performancegruppe toxic dreams gleich zweimal im Programm der
Spielzeit 2026 | 2027 zu zeigen: Sowohl in Dionysus in 26 (Premiere:
Dezember 2026) als auch in The History of Pretending (Premiere: März
2027) setzt sich die Gruppe mit historischen Entwicklungen in
Performance und darstellender Kunst auseinander und stellt die Frage
danach, was Theater (heute) bedeutet.

Das Künstler*innenkollektiv spitzwegerich ist regelmäßig mit
ihren Produktionen am Theater am Werk zu sehen: Das neue Stück FLUIDE
IV : Requiem – Tagerl des Zorns (Arbeitstitel, Premiere: Dezember
2026) ist ein Abgesang nach H.C. Artmann und Gerhard Rühm. Und wie
immer darf auch das preisgekrönte aktionstheater ensemble mit einer
neuen Produktion nicht fehlen: Ich glaube schon (Arbeitstitel) feiert
im Jänner 2027 Premiere.

Erstmals im Programm ist die preisgekrönte Künstler*innen-Gruppe
Laokoon mit Becoming Data (Premiere: Februar 2027), einem theatralen
Experiment auf Grundlage persönlicher digitaler Daten. Das Theater am
Werk begrüßt außerdem die Künstler*innen Verena Schneider , Charlotta
Ruth , Otmar Wagner , Tamara Stern, Benjamin Vanyek und Angélica
Castelló , die erstmals Arbeiten am Haus zeigen.

Alexandra Jachim, kaufmännische Geschäftsführung, berichtet über
die aktuellen wirtschaftlichen Voraussetzungen, die in
herausfordernden Zeiten hohe Flexibilität erfordern:

„Wir arbeiten laufend daran, das Theater am Werk als
nachhaltigen, effizienten und schlanken Betrieb weiterzuentwickeln.
Investitionen in die Zukunft und ein verantwortungsbewusster Umgang
mit Ressourcen sind Teil unserer täglichen Arbeitspraxis.“