Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim übt heute,
Donnerstag,
scharfe Kritik an den Aussagen von FPÖ-Chef Kickl im oe24-
„Sommergespräch“. „Dort hat Kickl Gewalt und Versuche, die Demokratie
abzuschaffen, als ‚rote Linie‘ für einen Trennstrich zu den
Identitären genannt. Diese rote Linie ist längst überschritten“, so
Seltenheim, der betont: „Seit Wochen kommen immer neue erschreckende
Details über die engen Verbindungen zwischen FPÖ, Freiheitlicher
Jugend und rechtsextremen Identitären ans Licht. Es gibt
dokumentierte Gewaltfälle, Ermittlungen wegen eines mutmaßlich
rechtsextremen Überfalls und Berichte über rassistische
‚Knochenvermessungen‘ und NS-Verherrlichung. Dennoch ist Kickl weiter
nicht bereit, alle Verbindungen zu den Identitären zu kappen. Statt
einen klaren Trennstrich zu ziehen, rollt die Kickl-FPÖ
rechtsextremen Gruppen den blauen Teppich aus und fungiert als
Türöffner zu den Identitären. Mit der FPÖ ist kein Staat zu machen“,
so Seltenheim gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
„Die Aussagen von Kickl sind blanker Hohn und eine Gefahr für
Sicherheit und Demokratie in Österreich“, so Seltenheim. Für den SPÖ-
Bundesgeschäftsführer ist klar: „Kickl selbst greift den Rechtsstaat,
unabhängige Medien und demokratische Institutionen immer wieder
frontal an und höhlt damit die Grundpfeiler der Demokratie aus.
Gleichzeitig glorifiziert Kickl Gewalt gegen Kinder, wie er es mit
seiner angedeuteten Watsche bei einer FPÖ-Kundgebung am 1. Mai in
Linz getan hat“, so Seltenheim. (Schluss) ls/mb