Wien (OTS) – Eine Tischlerwerkstatt, eine Schleifmaschine – und
feinster
Holzstaub, der in die Lunge gelangt. Für einen Tischlermeister wurde
das zum existenziellen Problem: Er bekam Asthma von dem Material, das
er liebt – doch seinen Beruf aufzugeben, kam für ihn nicht infrage.
Also suchte er selbst nach einer Lösung – und hatte eine
ungewöhnliche Idee: Warum den Holzstaub nicht gleich dort einfangen,
wo er entsteht?
Eine E-Mail an die BOKU setzte eine außergewöhnliche Forschungsreise
in Gang. Ein Professor für Naturstofftechnologie erkannte das
Potenzial der Idee. Aus ersten Versuchen wurden Forschungsprojekte
und zwei Patente. Der nächste Schritt: Die Technologie soll raus aus
dem Labor und rein in die Werkstätten.
Eine persönliche Geschichte, eine ungewöhnliche Idee und viel
Forschergeist: In Folge 19 von „Planet Shapers“ zeigen Astrid Kleber
und Bernhard Vosicky, wie daraus eine Innovation für gesündere
Arbeitsplätze entstand.
Fragen, um die es geht:
– Warum reichen bestehende Grenzwerte und Absaugsysteme bei Holzstaub
nicht aus?
– Was hat elektrostatische Entstaubung von Kunststoff mit Holz zu
tun?
– Warum war ausgerechnet ein BOKU-Professor von der ungewöhnlichen
Idee eines Tischlermeisters überzeugt?
– Wie funktioniert die Technologie, ohne zusätzliche Energie zu
benötigen?
– Und was braucht es noch, bis die Technologie tatsächlich in
Tischlereien eingesetzt werden kann?
Zu Gast im Studio:
– Roman Myna , Tischlermeister, Erfinder und Wissenschaftler
– Rupert Wimmer , Holzforscher und langjähriger Professor für
Naturstofftechnologie an der BOKU
– Jakob Scherf , BOKU-Absolvent und Mitstreiter auf dem Weg zur
Marktreife
Jetzt reinhören!
Planet Shapers #19: Eine Idee liegt in der Luft – Wie aus
Holzstaub eine Forschungsreise wurde.
Auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon und YouTube.
Mehr Infos auf https://boku.ac.at/oeffentlichkeitsarbeit/planet-
shapers