Wien (OTS) – Welche Rolle können Kunst und Kultur für Gesundheit und
psychisches
Wohlbefinden spielen? Wie können Erkenntnisse über ihre
gesundheitsfördernde Wirkung stärker in Politik und Versorgung
einfließen? Und welches Potenzial haben Kunst und kulturelle Teilhabe
im Umgang mit Einsamkeit? Am 8. und 9. September 2026 bringt das
internationale Culture and Health Forum 2026 im Kulturhaus Brotfabrik
in Wien Expert:innen aus Gesundheit, Kunst und Kultur, Wissenschaft
und Politik sowie Künstler:innen aus ganz Europa zusammen.
Zu den internationalen Gästen zählt der britische Historiker und
Autor Richard Cockett, bekannt durch sein Buch „Vienna. How the City
of Ideas Shaped the Modern World“ . In seinem Einführungsvortrag
„Culture and Health in Vienna: Where we come from“ beleuchtet er die
historischen Wurzeln der Verbindung von Kultur und Gesundheit in Wien
– unter anderem mit Blick auf den Wiener Nobelpreisträger und
Neurowissenschaftler Eric Kandel. Cockett, der im September in Wien
auch seine neue Biografie über Hans Kelsen vorstellt, steht im Rahmen
des Forums für Medieninterviews zur Verfügung.
Den wissenschaftlichen Schwerpunkt setzt Prof. Vicky Karkou,
Direktorin des Research Centre for Arts and Wellbeing an der Edge
Hill University in Großbritannien und international profilierte
Forscherin an der Schnittstelle von Kunst, psychischer Gesundheit und
Wohlbefinden. In ihrer Keynote präsentiert sie den aktuellen
Forschungsstand dazu, was Kunst und kulturelle Aktivitäten
nachweislich für Gesundheit und Wohlbefinden leisten können.
Ein besonderer Schwerpunkt gilt am zweiten Veranstaltungstag dem
Thema „Loneliness and Social Connection“ : Welche Rolle können Kunst
und Kultur dabei spielen, soziale Verbundenheit zu stärken und
Einsamkeit entgegenzuwirken? Damit knüpft das Forum auch an den
diesjährigen Yellow September an, der zwischen dem Welttag der
Suizidprävention am 10. September und dem Welttag der psychischen
Gesundheit am 10. Oktober stattfindet und heuer Einsamkeit in den
Mittelpunkt rückt.
Das Culture and Health Forum ist eine Veranstaltung der
europäischen CultureAndHealth Platform, das Akteur:innen aus 15
europäischen Ländern vereint. Organisiert wird das Forum von ARTS for
HEALTH AUSTRIA (AfHA) in Zusammenarbeit mit Culture Action Europe,
den Mitgliedern der CultureAndHealth Platform und dem Kulturhaus
Brotfabrik. Das Culture and Health Forum wird vom Fonds Gesundes
Österreich (FGÖ) gefördert und von der CultureAndHealth Platform
kofinanziert. Die CultureAndHealth Platform wird von der Europäischen
Union finanziert, die österreichische Partnerorganisation AfHA wird
auch vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und
Sport (BMWKMS) kofinanziert.
Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen.
Culture and Health Forum 2026
8.–9. September 2026
Kulturhaus Brotfabrik, Wien
Ausgewählte Programmpunkte:
10:25 Uhr: Einführungsvortrag Richard Cockett – „Culture and
Health in Vienna: Where we come from“
10:40 Uhr: Keynote von Prof. Vicky Karkou (Edge Hill University)
– „Do the arts improve our health? Myths, truths and everything in
between based on the latest research evidence in the field“
11:00 Uhr: Panel „From evidence to policy in Culture and Health“
– mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, Gesundheitspolitik und Kultur
aus Österreich sowie der WHO, UNESCO und der Europäischen Kommission.
9. September
14:00 Uhr: Keynote von Flora Gall (Caritas der Erzdiözese Wien) –
„Loneliness and Social Connection: Insights into the FORESIGHT Report
on ‚Einsamkeit in Österreich‘“
14:20 Uhr: Panel „Loneliness and Social Connection“ – mit
Expert:innen aus Gesundheit, Forschung, Kunst und Community-Arbeit.
Interviewmöglichkeit: Richard Cockett, Vicky Karkou sowie Nils
Fietje (WHO) stehen im Rahmen des Forums für Medieninterviews zur
Verfügung.
Informationen zu Anmeldung/Programm: Culture and Health Forum
2026 | ARTS for HEALTH AUSTRIA