Wien (OTS) – NEOS-Klubobmann Yannick Shetty fordert von Herbert Kickl
und der FPÖ
erneut, für Ordnung und demokratiepolitische Hygiene in seiner Partei
zu sorgen: „Sein Schweigen zu den Berichten über Verbindungen
zwischen der FPÖ und der rechtsextremen Identitären Bewegung ist
inakzeptabel und Symptom einer radikalen Partei, über die ihm die
Führung immer mehr entgleitet. Ausgerechnet er, der sich als der
‚starke Mann‘ inszeniert, offenbart sich als absolut machtlos
gegenüber dem radikalen, identitären Kern, der nun scheinbar den Ton
in der Partei vorgibt. Die Freiheitliche Jugend mit dem – bisher
ausschließlich durch Skandale in Erscheinung getretenen –
Abgeordneten Maximilian Weinzierl will sich weiterhin nicht von der
Identitären Bewegung distanzieren. Kickl gestattet dem freiheitlichen
Skandal-Abgeordneten weiterhin einen festen Platz in Partei und
Parlament.“
Shetty wiederholt zudem: „Das Hohe Haus ist keine Jobbörse für
Rechtsextreme.“ Herbert Kickl müsse sicherstellen, dass seine Partei
kein Einfallstor für Rechtsextreme ins Herz unserer Demokratie ist,
und die Partei endlich von jenen Personen befreien, die mit Gewalt
und radikalen faschistischen Ideologien sympathisieren.