Wien (OTS) – FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Mag. Gernot Darmann
forderte heute von
der DSN und ÖVP-Innenminister Karner die sofortige Offenlegung der
Ermittlungsergebnisse rund um rassistische, sexistische und NS-
verharmlosende Chats aus der ÖVP-Schülerunion: „Nachdem über diese
ekelhaften Chatverläufe breit in Medien berichtet wurde, gab die DSN
Anfang Juli bekannt, dass sie diese Fälle prüfen werde. Jetzt müssen
alle Erkenntnisse auf den Tisch, oder wollen sie Karner und schwarz
instrumentalisierte Staatsschützer unter der Decke halten, nur weil
es die ÖVP-nahe Schülerunion betrifft?“
Die Öffentlichkeit habe ein Recht zu erfahren, was in der mit der
Kanzlerpartei eng verwobenen Schülerorganisation vor sich gehe. „Wir
sprechen hier nicht von Lappalien, sondern laut Medienberichten soll
es auch zu ‚Heil-Hitler-Gesten‘ und anderen Unfassbarkeiten gekommen
sein. Hier darf nichts durch schwarze Netzwerke, die im
Innenministerium die Fäden ziehen, vertuscht werden!“, betonte der
freiheitliche Sicherheitssprecher.
Es sei nämlich skandalös, welche Doppelmoral die ÖVP an den Tag
lege: „Für ÖVP-Kanzleramtsministerin Bauer reicht ein windiger, auf
reinen Behauptungen Dritter konstruierter Zeitungsartikel aus, um die
Freiheitliche Jugend hinsichtlich der Jugendförderung prüfen zu
lassen, während sie bei der ÖVP-nahen Schülerunion weggeschaut hat.
Es drängt sich insgesamt der Verdacht auf, dass hier das schwarze
System-Netzwerk wieder einmal perfekt funktioniert hat, um einen
handfesten Skandal zu vertuschen. Warum sonst hat man seit Wochen
nichts über die Ermittlungen gehört?“