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36% mehr Psycholog:innen in Ausbildung zur Klinischen Psychologie und/oder Gesundheitspsychologie

Wien (OTS) – Psychische Gesundheit ist so wichtig wie nie und wird
auch für
Berufseinsteiger:innen immer interessanter. Dies zeigt auch die nun
veröffentlichte Ausbildungsstatistik 2025 der Gesundheit Österreich
GmbH (GÖG) . Zum Stichtag 1. August 2025 befanden sich österreichweit
760 Personen im Grundmodul der Ausbildung in Klinischer Psychologie
und/oder Gesundheitspsychologie – ein Anstieg von 36% gegenüber dem
Vorjahr. Insgesamt absolvierten österreichweit mehr als 1.200
Personen die Ausbildung zur/m Klinischen Psycholog:in und/oder
Gesundheitspsycholog:in (Grundmodul und Aufbaumodul).

Zwtl.: Anhaltender Trend: Frauen, junges Alter, österreichische
Staatsbürgerschaft

Die Ausbildungsstatistik zeigt außerdem einen anhaltenden Trend
unter den Ausbildungskandidat:innen: Sowohl im Grund- als auch in
beiden Aufbaumodulen ist der größte Anteil weiblich und höchstens 30
Jahre alt, besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft und wohnt
in Wien. Damit setzen sich die Entwicklungen der letzten Jahre fort.

Zwtl.: Steigende Ausbildungszahlen als wichtiges Signal

Angesichts des steigenden Bedarfs an psychologischer Versorgung
sind die steigenden Ausbildungszahlen ein wichtiger Baustein, um die
psychologische Versorgung in Österreich langfristig sicherzustellen.
Gleichzeitig bleibt der Mangel an praktischen Ausbildungsplätzen eine
große Herausforderung.

„Der steigende Bedarf an psychologischer Versorgung erfordert gut
ausgebildete Fachkräfte. Die wachsende Zahl an Personen in Ausbildung
zeigt, dass das Interesse am Beruf groß ist. Nun müssen ausreichend
praktische Ausbildungsplätze geschaffen werden, damit dieses
Potenzial auch tatsächlich der Versorgung der Bevölkerung
zugutekommt“, betont BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate
Wimmer-Puchinger.

Der BÖP wird sich daher auch weiterhin mit Nachdruck dafür
einsetzen, die Ausbildungssituation in Klinischer Psychologie und
Gesundheitspsychologie nachhaltig zu verbessern und damit zu einer
bedarfsgerechten psychologischen Versorgung in Österreich
beizutragen.