Wien (OTS) – „Mit der Einigung eines Klimagesetzes ist die
Bundesregierung nun dem
Beispiel Wiens gefolgt, das als erste Gebietskörperschaft den
Klimaschutz gesetzlich festgeschrieben hat. Wien betreibt bereits
seit mehr als einem Vierteljahrhundert erfolgreiche Klimapolitik, mit
einem seit 1999 geltenden Klimafahrplan. So schaffen wir es, den
Energieverbrauch und die Treibhausgase zu senken und die versiegelten
Flächen zu reduzieren. Unsere Klimapolitik sichert auch stabile
Energiepreise für die Bevölkerung und die Wiener Betriebe. Mit
vorausschauenden Investitionen in sauberes Trinkwasser konnte im
bisherigen Sommer die vollständige Versorgung mit Wasser und Energie
sichergestellt werden. Das hilft gerade in Dürrezeiten auch der
Wiener Landwirtschaft. Diese Bundesregierung hat mit der heutigen
Einigung mehr für den Klimaschutz zustande gebracht als die Regierung
davor.“ , so Bürgermeister Michael Ludwig.
Zwtl.: Wien hat bereits 2025 das erste Klimagesetz Österreichs beschlossen
Die Stadt Wien gibt mit dem österreichweit ersten Klimagesetz auf
Landesebene einen klaren und verbindlichen Rahmen für den Weg zur
Wiener Klimaneutralität 2040 vor. Das Wiener Klimagesetz definiert
die wichtigsten Ziele, Instrumente und Strukturen und garantiert
damit, dass die städtischen Klimaziele über Legislaturperioden hinaus
ihre Gültigkeit behalten. Im Klimagesetz werden das Ziel der
Klimaneutralität und der klimaneutralen Verwaltung bis 2040 sowie die
Säulen Klimaschutz, Klimaanpassung und Kreislaufwirtschaft verankert.
Auch die soziale Ausgestaltung der Maßnahmen, Bewusstseinsbildung und
das Zusammenwirken von Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft
und Gebietskörperschaften werden festgeschrieben.
Zwtl.: Wien baut größten geschlossenen Trinkwasserspeicher der Welt:
So wird höchste Qualität garantiert
Wien investiert weiter in die Trinkwasserversorgung. Vor einem
Jahr startete in Neusiedl am Steinfeld in Niederösterreich der Bau
des weltweit größten geschlossenen Trinkwasserspeichers. Seither ist
der Rohbau des riesigen Wasserbehälters weit fortgeschritten. Mehr
Wasser zu speichern, ist ein zentraler Schwerpunkt der Trinkwasser-
Strategie „Wiener Wasser 2050“. Wien stärkt damit die
Versorgungssicherheit und passt die Trinkwasser-Infrastruktur an den
erhöhten Wasserbedarf durch Bevölkerungswachstum und Klimawandel an.
Im größten geschlossenen Trinkwasserbehälter der Welt in Neusiedl am
Steinfeld können in Zukunft rund eine Milliarde Liter Wasser
gespeichert werden. Das ist ein Jahrhundertprojekt für die
Wasserversorgung der Stadt.
Zwtl.: Wien hat mit Abstand niedrigsten Bodenverbrauch Österreichs
Trotz starken Bevölkerungswachstums ist Wien nach wie vor das
Bundesland mit der geringsten Inanspruchnahme an Flächen vulgo
Bodenverbrauch. Die aktuellen Zahlen der Österreichischen
Raumordnungskonferenz (ÖROK) für den Zeitraum 2022-2025 belegen Wiens
Spitzenposition im sparsamen Umgang mit Boden und Fläche. Die in
Anspruch genommene Fläche pro Kopf beträgt weniger als ein Sechstel
im Vergleich zum Durchschnitt der anderen Bundesländer. In Wien sinkt
die in Anspruch genommene Fläche pro Kopf nahezu doppelt so stark wie
in den Bundesländern ohne Wien.
Zwtl.: Wien hat niedrigsten Energieverbrauch pro Kopf in Österreich
In den vergangenen 20 Jahren hat die Bundeshauptstadt den
höchsten Rückgang beim Energieverbrauch verzeichnen können. In den
Jahren 2005 bis 2023 konnte der Energieverbraucht um mehr als ein
Drittel reduziert werden. Dieser Rückgang ist ebenso mehr als doppelt
so hoch wie im Bundes-Schnitt. Der Energieverbrauch in Wien ist pro
Kopf somit so niedrig wie zuletzt im Jahr 1993.
Zwtl.: Wien senkt Treibhausgas-Emissionen um ein Vielfaches schneller
als im Bundes-Schnitt
Seit 2005 konnten umwelt- und klimaschädigende Treibhausgase in
der Stadt um 31 Prozent reduziert werden. Alleine im Jahr 2023 konnte
Wien noch einmal rund zehn Prozent der Gesamtemissionen einsparen.
2024 sind in Wien die Treibhausgasemissionen um fast 6 Prozent
gegenüber dem Vorjahr gesunken – mehr als doppelt so schnell wie im
Österreich-Durchschnitt.
Zwtl.: Mit „KliP I“ hatte Wien bereits 1999 erstes
Klimaschutzprogramm
Die Stadt Wien nimmt seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle im
Klimaschutz ein. Schon vor über zwei Jahrzehnten, im Jahr 1999, wurde
das erste Klimaschutzprogramm beschlossen. Damit ist es gelungen, die
CO₂-Emissionen pro Kopf um fast 40 Prozent zu senken. Wien ist in
Österreich das Bundesland mit den geringsten CO₂-Emissionen pro Kopf.
Wien hat eines der dichtesten Öffi-Netze, zählt bei der Fernwärme zu
den Besten Europas und mit mehr als 50 Prozent Grünraum gehört Wien
zu einer der „Grünsten Städte der Welt“.